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	<title>Die Klimakrise</title>
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	<description>Ursachen und Folgen der globalen Erwärmung - und was wir gegen sie unternehmen können</description>
	<lastBuildDate>Fri, 08 Apr 2011 14:00:46 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Produktwerbung</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Apr 2011 14:00:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils Simon</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konsum]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einigen Wochen begann für mich die Jogging-Saison. Gut, es ist die erste meines Lebens; davor habe ich mir eingeredet, mit täglichem Fahrradfahren und gelegentlichem Fußballspielen würde ich schon fit genug bleiben. Geahnt, dass das nicht stimmt, habe ich schon letztes Jahr, als ich mir als guter Sozialöko ein paar Schuhe vom hiesigen Hersteller Lunge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einigen Wochen begann für mich die Jogging-Saison. Gut, es ist die erste meines Lebens; davor habe ich mir eingeredet, mit täglichem Fahrradfahren und gelegentlichem Fußballspielen würde ich schon fit genug bleiben. Geahnt, dass das nicht stimmt, habe ich schon letztes Jahr, als ich mir als guter Sozialöko <a href="http://www.lunge.com/category/produkte/c-dur-a-moll">ein paar Schuhe</a> vom hiesigen Hersteller Lunge gekauft habe. Doppelt so teuer wie ein gleichwertiger Schuh von Nike, aber in Deutschland hergestellt und mutmaßlich unter Einhaltung sämtlicher Sozialstandards, die Meck-Pomm zu bieten hat.</p>
<p>In diesem Jahr also wird gelaufen, und meine Standard-Strecke liegt nach anfänglichem Herantasten an meine Leistungsgrenze inzwischen bei gut 10km. Genug also, um mich als Jogger bezeichnen zu können, aber doch zu wenig, um bei einem dieser <a href="http://www.berliner-halbmarathon.de/">Vattenfall-Marathons oder -Halbmarathons</a> teilzunehmen, die Berlin einmal im Jahr zu bieten hat.</p>
<p>Nun kann ich mir einbilden, bei einer Veranstaltung dieses miesen Atom- und Kohle-Konzerns sowieso nicht mitmachen zu wollen. Sollen die ihre PR-Reinwaschung doch mit der Hilfe von anderen Doofen durchziehen, denen egal ist wofür sie ihren Schweiß hergeben. Aber ganz so leicht ist das nicht. Schuld daran ist übrigens das Wetter, wenn nicht gar der Klimawandel. Warum?</p>
<p>Nun, so lange es einigermaßen kühl draußen war, bin ich immer mit einem T-Shirt und einem alten Borussia Dortmund-Fußballtrikot aus meinen Jugendtagen gelaufen (so eins aus häßlichem Neongelb, mit der &#8220;Continentale&#8221;-Werbung drauf. Ich erspare euch jetzt mal Fotos). Doch neulich war es für einige Tage schön warm, und ich bin beim modernen kurzärmeligen Hertha-BSC-Trikot angekommen. Das hat mir vor Jahren mal deren damaliger Sponsor Arcor nebst einem Telefonanschluss angedreht. Als Verächter teurer Funktionswäsche war jene Laufrunde für mich ein unfreiwilliges Aha-Erlebnis: Meine Bio-Baumwollshirts sind tatsächlich so ungemütlich, wie alle Jogger-Foren schon immer behauptet haben!</p>
<p><span id="more-1330"></span>Ob der hervorragend laufenden Saison des BVB spiele ich seitdem mit dem Gedanken, mir ein weiteres funktionales Kleidungsstück in Form eines aktuellen Trikots der Schwarzgelben zuzulegen. Schließlich will ich noch ein bisschen öfter laufen, der Hertha-Lappen trifft nicht ganz meinen fußballerischen Fangeschmack und gehört auch hin und wieder mal in die Wäsche, und das Boca Juniors-Trikot, das mir ein Freund vor langer Zeit mal aus Argentinien mitgebracht hat, war schon immer viel zu groß. Es gehört also was Neues her. Als kleineres Hindernis entpuppt sich dabei, dass Kappa, dem Ausstatter der Borussia, irgendwann im Winter das Lager mit den Trikots in Flammen aufgegangen ist. Das größere Hindernis ist mein Gewissen.</p>
<p>Schließlich hat Borussia Dortmund schon seit Jahren ätzende Sponsoren. Der gegenwärtige Geldgeber <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Evonik_Industries">Evonik</a> ist nur deshalb eine Verbesserung, weil man nach dem vorherigen Finanzier <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/E.ON">E.ON</a> gar nicht mehr tiefer hätte sinken können (außer man ist ein Club in Gelsenkirchen, natürlich). Chemie und Kohlekraft bilden neben Immobilien den Kern des Evonik-Geschäftes, und als Vorreiter der Green Economy kann ich mir den Essener Mischkonzern beim besten Willen nicht vorstellen. Will ich mit deren Logo auf der Brust am Kreuzberger Landwehrkanal entlang joggen? Nein, danke!</p>
<p>Dieses grundlegende Problem mit dem Sponsor meines Lieblings-Fußballvereins teile ich <a href="http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=tz&amp;dig=2011/04/08/a0195&amp;cHash=7a0311f275">nach Beobachtung der taz</a> offensichtlich nur mit sehr wenigen Fans. Was also tun? Zurzeit überlege ich, trikotmäßig dem BVB so abtrünnig zu werden wie das damalige geldgeile Management dem guten Namen des Westfalenstadions untreu wurde: Nachbar Mainz spielt nicht nur ordentlichen Fußball (man merkt die Kloppo-Jahre, da musste der Tuchel ja bloß nichts mehr anbrennen lassen), sondern hat auch ein schickes Auswärtstrikot. In dem werde ich nicht nur bei meinen gelegentlichen Runden im Dunkeln gesehen, sondern vor allem ist Entega als Trikotsponsor vorne drauf.</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Entega">Entega</a> ist nun nicht der Traum eines puristischen Ökostrom-Verfechters wie mir, aber mit seinem Portfolio (gemessen an der Bundesliga-Konkurrenz) doch ganz vorne mit dabei. Das bestätigt <a href="http://www.greenpeace-magazin.de/fileadmin/user_upload/hefte/11-2/BL_tabelle3.pdf">das Greenpeace Magazin</a>, das Mainz in einem Öko-Vergleich der Hauptsponsoren aller Bundesliga-Clubs auf den ersten Platz hievt. Begründung: &#8220;Mit Entega liegt Mainz dank schwacher Konkurrenz auf Meisterkurs – obwohl der Ökostromanbieter nicht lupenrein ist.&#8221;</p>
<p>Muss ich also demnächst mit einem Trikot der 05er durch Berlin joggen, die ich bei jedem Derby als Karnevalsverein diffamiere? Oder gibt es noch eine Alternative? Hat jemand Tipps? Wie ihr gemerkt habt, habe ich zwar meine Präferenzen, bin aber weder einem Verein noch einem Land zwingend treu. Was aber noch lange nicht heißt, dass ich <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/FC_Schalke_04">jeden</a> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/FC_Bayern_M%C3%BCnchen">Dreck</a> an meine Haut lasse, klar?!</p>
<p><em>Von Nils Simon</em></p>
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		<title>Fukushima</title>
		<link>http://klimakrise.de/2011/03/17/fukushima/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Mar 2011 11:23:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils Simon</dc:creator>
				<category><![CDATA[Atomenergie]]></category>

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		<description><![CDATA[Die World Nuclear Energy Asociation hat ihren Praktikanten wohl noch nicht aufgetragen, mal großzügig die eigene Webseite durchzulöschen: Japanese, and most other, nuclear plants are designed to withstand earthquakes, and in the event of major earth movement, to shut down safely. […] Even for a nuclear plant situated very close to sea level, the robust [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die World Nuclear Energy Asociation hat ihren Praktikanten wohl noch nicht aufgetragen, mal großzügig <a href="http://www.world-nuclear.org/info/inf18.html">die eigene Webseite</a> durchzulöschen:</p>
<blockquote><p><strong>Japanese, and most other, nuclear plants are designed to withstand earthquakes, and in the event of major earth movement, to shut down safely.</strong></p>
<p>[…]</p>
<p>Even for a nuclear plant situated very close to sea level, the robust sealed containment structure around the reactor itself would prevent any damage to the nuclear part from a tsunami, though other parts of the plant might be damaged. No radiological hazard would be likely.</p></blockquote>
<p>Dazu passt das netterweise <a href="http://titanic-magazin.de/">von der Titanic bereitgestellte</a> neue Werbeplakat des Deutschen Atomforums:</p>
<p><a href="http://klimakrise.de/wp-content/uploads/2011/03/Titanic-Atomforum-klimaschuetzer.jpeg"><img class="alignnone size-full wp-image-1327" title="Titanic-Atomforum-klimaschuetzer" src="http://klimakrise.de/wp-content/uploads/2011/03/Titanic-Atomforum-klimaschuetzer.jpeg" alt="" width="450" height="401" /></a></p>
<p>Bis vor kurzem hing deren Greenbrainwashing-Zeugs noch in jedem dritten Berliner U-Bahnhof. Das dürfte sich dank Fukushima aber bald erledigt haben.</p>
<p><span id="more-1324"></span>Das AKW Fukushima war übrigens, wenn ich das richtig im Kopf habe, für ein Erdbeben der Stufe 8 auf der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Richterskala">Richterskala</a> ausgelegt – dumm nur, dass ein Beben der Stufe 9 wie das vom vergangenen Freitag 32mal so viel Energie freisetzt wie eins der Stufe 8.</p>
<p>Die Zeit schreibt heute in ihrer Titelgeschichte folgerichtig, dass bei einer angemessenen Risikovorsorge „die Kosten für eine entsprechende Sicherheitstechnik exponenziell gestiegen wären.“ Und weiter: „Restrisiko und Profit sind aneinander gekoppelt, das eine steigt mit dem anderen.“ Wer sich die Gewinnzahlen der vier großen deutschen Atomkonzerne anschaut, bekommt insofern eine ungefähre Vorstellung vom Ausmaß des in Kauf genommenen &#8220;Rest&#8221;risikos.</p>
<p>In Biblis hat man damals beim Bau übrigens ähnlich <span style="text-decoration: line-through;">fahrlässige</span> großzügige Annahmen über die mögliche Stärke von Erdstößen getroffen. Deshalb <a href="http://www.ippnw.de/atomenergie/atom-recht/artikel/f86d481626/ippnw-klagt-auf-stilllegung-des-atom.html">klagt die IPPNW</a> auch nicht zum ersten Mal gegen den Weiterbetrieb des dortigen Atomkraftwerks.</p>
<p>Ob die CDU jetzt tatsächlich <a href="http://www.zeit.de/politik/deutschland/2011-03/moratorium-merkel-forsa-emnid">in der Atomfalle</a> steckt oder sich die kurzfristig angestiegene Röttgenstrahlung (wer hat die eigentlich erfunden?) im Kanzleramt bald wieder verflüchtigt haben wird, entscheidet sich wohl nicht zuletzt auf der Straße &#8211; am 26. März ist die nächste große Anti-Atom-Demo in Berlin angekündigt, ich werde selbstverständlich dabei sein.</p>
<p>Bis dahin verfolge ich amüsiert den <a href="http://twitter.com/#!/Atomforum_eV">Twitter-Account des Atomforums</a> &#8211; nein, nicht den offiziellen, sondern den der Klartext spricht. Hier ein paar Perlen:</p>
<blockquote><p>Kamikaze hat in Japan eine lange Tradition. Kritik daran zeugt von kultureller Inkompetenz. <a title="#Fukushima" rel="nofollow" href="http://twitter.com/#%21/search?q=%23Fukushima">#Fukushima</a> <a title="#AntiAKW" rel="nofollow" href="http://twitter.com/#%21/search?q=%23AntiAKW">#AntiAKW</a></p></blockquote>
<blockquote><p>Es ist wie bei der Flugangst: Niemand lobt uns für die MONATE ohne einen EINZIGEN meldepflichtigen Zwischenfall!</p></blockquote>
<blockquote><p>228.000 evakuiert &amp; nur noch 50 Arbeiter in <a title="#Fukushima" rel="nofollow" href="http://twitter.com/#%21/search?q=%23Fukushima">#Fukushima</a>, das sind nur 0.02% Restrisiko!http://bit.ly/fOwmHZ</p></blockquote>
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		<title>Ökos sind sexy!</title>
		<link>http://klimakrise.de/2011/01/21/okos-sind-sexy/</link>
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		<pubDate>Fri, 21 Jan 2011 11:28:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils Simon</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie sonst könnte man erklären, dass in Großbritannien von vier bisher aufgeflogenen Undercover-Polizeibeamten, die in der attraktiven Umweltbewegung herumschnüffeln sollten, nicht weniger als drei intime Beziehungen mit Öko-AktivistInnen eingegangen sind? Und einer von denen dabei sogar Kinder gezeugt hat? Neben absolut nebensächlichen Diskussionen über die Rechtmäßigkeit und Verhältnismäßigkeit solcher Einsätze ist für mich die wirklich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie sonst könnte man erklären, dass <a href="http://www.guardian.co.uk/uk/2011/jan/19/undercover-policeman-married-activist-spy">in Großbritannien</a> von vier bisher aufgeflogenen Undercover-Polizeibeamten, die in der attraktiven Umweltbewegung herumschnüffeln sollten, nicht weniger als drei intime Beziehungen mit Öko-AktivistInnen eingegangen sind? Und einer von denen dabei sogar Kinder gezeugt hat? Neben absolut nebensächlichen Diskussionen über die Rechtmäßigkeit und Verhältnismäßigkeit solcher Einsätze ist für mich die wirklich spannende Frage, ob die Quote <a href="http://taz.de/1/politik/schwerpunkt-ueberwachung/artikel/1/heidelberger-linke-szene-ausgespaeht/">bei den Linken</a> auch so gut ist.</p>
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		<title>Rette die Klimadaten!</title>
		<link>http://klimakrise.de/2010/10/24/rette-die-klimadaten/</link>
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		<pubDate>Sun, 24 Oct 2010 14:45:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Stolpe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktiv werden!]]></category>

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		<description><![CDATA[Über einen Beitrag von Stefan Brönnimann bin ich auf zwei Projekte zur Digitalisierung von historischen Wetterdaten aufmerksam geworden: Das eine Projekt heisst Data Rescue At Home. Dort werden gerade die Wetterdaten von deutschen Radiosonden des 2. Weltkrieges und Daten der ersten Hälfte des 20. Jahrunderts einer Wettersation in Tulagi digitalisiert. Wenn ihr mitmachen wollt, müsst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über einen <a href="http://blogs.ethz.ch/klimablog/2010/10/21/klimaforschung-helfen-sie-mit/">Beitrag</a> von <a href="http://www.iac.ethz.ch/people/stefanbr">Stefan Brönnimann</a> bin ich auf zwei Projekte zur Digitalisierung von historischen Wetterdaten aufmerksam geworden:</p>
<p>Das eine Projekt heisst <a href="http://www.data-rescue-at-home.org/">Data Rescue At Home</a>. Dort werden gerade die Wetterdaten von deutschen Radiosonden des 2. Weltkrieges und Daten der ersten Hälfte des 20. Jahrunderts einer Wettersation in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tulagi">Tulagi</a> digitalisiert. Wenn ihr mitmachen wollt, müsst ihr euch nicht einmal anmelden, sondern ein Klick auf &#8220;Digitize&#8221; genügt und ihr könnt die gescannten Daten in ein Formular eintragen.</p>
<p>Das zweite Projekt nennt sich <a href="http://www.oldweather.org/">&#8220;old Weather&#8221;</a>. Dabei geht es darum Logbücher von Schiffen, die die Weltmeere Anfang des letzten Jahrhunderts befuhren, zu digitalisieren. Dazu gehört etwa der Standort des Schiffes, Wetterdaten (Temperaturen, Bewölkung etc.) und besondere Vorkommnisse an Bord. Wie das funktioniert, schaut ihr euch am besten im Tutorial an: <a href="http://www.oldweather.org/how_to_take_part">How to take part</a></p>
<p>Um Fehler zu vermeiden (teilweise sind die Angaben wirklich schwer zu lesen), wird übrigens bei beiden Projekten jedes Dokuemtn von mehreren Freiwilligen bearbeitet. Gut, wahnsinnig spannend ist das ganze nicht, aber falls ihr mal Lust habt den Klimawissenschaftlern etwas zu helfen, dort habt ihr die Gelgenheit!</p>
<p><em>von Martin Stolpe</em></p>
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		<title>Heatball</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Oct 2010 21:16:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils Simon</dc:creator>
				<category><![CDATA[EIKE]]></category>
		<category><![CDATA[Europäische Union]]></category>
		<category><![CDATA[Globale Erwärmung]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[OK, die Idee ist wirklich witzig: Um das Glühbirnenverbot der Europäischen Kommission satirisch aufzuspießen, bietet Siegfried Rotthäuser, ein Ingenieur aus Essen, sogenannte &#8220;Heatballs&#8221; an: Ein Heatball ist ein elektrischer Widerstand, der zum Heizen gedacht ist Dass dabei Licht quasi als Nebenprodukt entstehe, schade zumindest nicht: Die Leuchtwirkung während des Heizvorgangs ist produktions­technisch bedingt. Sie ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>OK, die Idee ist wirklich witzig: Um das Glühbirnenverbot der Europäischen Kommission satirisch aufzuspießen, bietet Siegfried Rotthäuser, ein Ingenieur aus Essen, sogenannte <a href="https://www.heatball.de/index.php">&#8220;Heatballs&#8221;</a> an:</p>
<blockquote><p>Ein Heatball ist ein elektrischer Widerstand, der zum Heizen gedacht   ist</p></blockquote>
<p>Dass dabei Licht quasi als Nebenprodukt entstehe, schade zumindest nicht:</p>
<blockquote><p>Die Leuchtwirkung während des Heizvorgangs ist produktions­technisch  bedingt. Sie ist völlig unbedenklich und stellt keinen Reklamationsgrund  dar.</p></blockquote>
<p>Primärer Zweck sei natürlich die Heizwirkung. Die auf der Webseite gestellte rhetorische Frage nach einem anderen denkbaren Verwendungszweck lautet:</p>
<blockquote><p>Gebrauchen Sie Ihren Toaster etwa als Leselampe?</p></blockquote>
<a href="http://klimakrise.de/wp-content/uploads/2010/10/heatball1.jpg"><img class="size-full wp-image-1291     " style="border: 0pt none;" title="heatball" src="http://klimakrise.de/wp-content/uploads/2010/10/heatball1.jpg" alt="" width="260" height="260" /></a>
<p>So weit, so ulkig. Die <a href="http://www.faz.net/s/RubEC1ACFE1EE274C81BCD3621EF555C83C/Doc~EF7C0758F47F046B9AAE66C564C9C113A~ATpl~Ecommon~Scontent.html">FAZ freut sich</a> ob des gelungenen Streichs, während ich mich entsinne dass Oliver Geden das letztes Jahr so intensiv in den Medien durchgekaute Thema des Glühbirnenverbots für nicht mehr als ein <a href="http://carta.info/13268/das-gluehbirnenverbot-ein-letztes-flackern-im-sommerloch/">&#8220;Flackern im Sommerloch&#8221;</a> gehalten hatte (ich belasse das jetzt mal dabei, unabhängig davon, dass man über die vielfältigen Funktionen von <a href="http://www.suhrkamp.de/buecher/symbolische_umweltpolitik-gertrude_luebbe-wolfff_29086.html">Symbolpolitik</a> ganze Bücher füllen kann). Jetzt haben wir also die Heatballs, und vor diesem gelungenen Stück &#8220;Aktionskunst&#8221; (Eigenbeschreibung) ziehe selbst ich als Klimafuzzi den Hut.</p>
<p>Nur eins kapiere ich nicht:</p>
<p><span id="more-1289"></span></p>
<p>Warum versaut Rotthäuser die witzige Idee durch eine selten dämliche Linkauswahl am unteren Rand seiner ansonsten gelungenen Webseite? Auf die Gefahren des Quecksilbers in Energiesparlampen hinzuweisen ist ja noch sinnvoll, auch wenn man schon noch die Information hätte ergänzen können, wie viel davon aus unseren Kohlekraftwerken hinausgepustet wird. Warum aber wird bedeutungsschwanger vom &#8220;Tod einer Lichtkultur&#8221; fabuliert, auf die phantasierten Gefahren des veränderten Lichtspektrums verwiesen, und schließlich &#8211; trara &#8211; per Link auf EIKE jeglicher gesunde Menschenverstand in den Orkus verfrachtet? Muss man wirklich die Realität des Klimawandels anzweifeln, um sich an der Europäischen Kommission zu revanchieren? Ist das nicht noch viel alberner als zu denken, vom Glühbirnenverbot hänge irgendwie die Rettung des Klimas ab?</p>
<p>Ich habe über die Idee wirklich herzlich gelacht, bis, ja bis ich zum Link auf die klimaskeptischen Freunde aus Jena gestoßen bin. Danach hielt ich die gewitzte Aktionskunst auf einmal nurmehr für reaktionäre Möchtegernsubversität. Bin mal gespannt, ob sich der Eindruck wieder ausräumem lässt.</p>
<p><em>Von Nils Simon</em></p>
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		<title>72 Nobelpreisträger wenden sich gegen das IPCC &#8211; ein schönes Märchen</title>
		<link>http://klimakrise.de/2010/10/12/72-nobelpreistrager-wenden-sich-gegen-das-ipcc-ein-schones-marchen/</link>
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		<pubDate>Tue, 12 Oct 2010 20:08:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Stolpe</dc:creator>
				<category><![CDATA[EIKE]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaskepties]]></category>

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		<description><![CDATA[Anfang Oktober erschien im Spiegel ein lesenswerter Artikel über die Klimaskeptiker: &#8220;Die Wissenschaft als Feind&#8220;. Klar, die Klimaexperten von EIKE waren nicht amused und haben flink eine Replik geschrieben. Statt &#8220;nur eine Handvoll Wissenschaftler und Lobbyisten&#8221;, wie die Spiegel-Autorin Cordula Meyer schreibt, solle es tatsächlich tausende klimaskeptische Wissenschaftler geben. In angenehm freundlichem Ton korrigiert EIKE: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anfang Oktober erschien im Spiegel ein lesenswerter Artikel über die Klimaskeptiker: &#8220;<a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,721168,00.html">Die Wissenschaft als Feind</a>&#8220;.</p>
<p>Klar, die Klimaexperten von EIKE waren nicht amused und haben flink eine <a href="http://www.eike-klima-energie.eu/news-anzeige/spiegel-vs-eike-haeme-und-verleumdungen-anstatt-schreiben-was-ist-motto-des-spiegelgruenders-rudolf-augstein">Replik</a> geschrieben. Statt &#8220;nur eine Handvoll Wissenschaftler und Lobbyisten&#8221;, wie die Spiegel-Autorin Cordula Meyer schreibt, solle es tatsächlich tausende klimaskeptische Wissenschaftler geben. In angenehm freundlichem Ton korrigiert EIKE:</p>
<blockquote><p>Also, Frau Meyer, sind an dieser Stelle zum ersten Mal Fakten erlaubt? Danke, hier sind sie: Seit Gründung des IPCC im Jahre 1988 haben sich immer wieder Tausende von hoch angesehenen Naturwissenschaftlern und Klimaforschern in Manifesten und Petitionen gegen die IPCC-Agenda gewandt. Das ist unmöglich, da Sie ja noch nie etwas davon gehört haben? Dann lassen Sie uns stellvertretend gleich die historisch erste Aktion nennen, den Heidelberger Appell von 1992.</p></blockquote>
<p>Stattlichen 4000 Wissenschaftler sollen sich laut EIKE im Heidelberger Appell &#8220;gegen das IPCC gewandt haben&#8221;. Netterweise fügt EIKE gleich eine Datei mit einer Auswahl der Unterzeichner bei.<br />
Nicht weniger als 72 Nobelpreisträger finden sich dadrin. Harter Tobak für das IPCC oder harte Lüge?</p>
<p><span id="more-1277"></span></p>
<p>Beim Lesen des Heidelberger Appells fällt zunächst einmal auf, dass mit keinem Wort das IPCC oder überhaupt der Klimawandel erwähnt wird. Schon etwas komisch, man wendet sich gegen etwas, das man mit keinem Wort erwähnt.</p>
<p>Also schauen wir uns doch einfach die Unterzeichner etwas näher an!</p>
<p>Von der <a href="http://www.ucsusa.org/">&#8220;Union of Concerned Scientists&#8221;</a> gibt es ebenfalls zwei Aufrufe, die im Gegensatz zum Heidelberger Appell sehr konkret formuliert sind.<br />
1992 brachten die UCS die Erklärung <a href="http://www.ucsusa.org/about/1992-world-scientists.html">&#8220;Warning to Humanity&#8221;</a> heraus. Darin wird explizit vor der globalen Erwärmung gewarnt:</p>
<blockquote><p>Increasing levels of gases in the atmosphere from human activities, including carbon dioxide released from fossil fuel burning and from deforestation, may alter climate on a global scale. Predictions of global warming are still uncertain &#8212; with projected effects ranging from tolerable to very severe &#8212; but the potential risks are very great.</p></blockquote>
<p>1997 folgte dann anlässlich der Verhandlungen um das Kyoto Protokoll eine weitere Erklräung: &#8220;<a href="http://www.ucsusa.org/global_warming/solutions/big_picture_solutions/world-scientists-call-for.html">Call for Action</a>&#8220;. Daraus:</p>
<blockquote><p>Predictions of global climatic change are becoming more confident. A broad consensus among the world&#8217;s climatologists is that there is now &#8220;a discernible human influence on global climate.&#8221;</p>
<p>Climate change is projected to raise sea levels, threatening populations and ecosystems in coastal regions. Warmer temperatures will lead to a more vigorous hydrologic cycle, increasing the prospects for more intense rainfall, floods, or droughts in some regions. Human health may be damaged by greater exposure to heat waves and droughts, and by encroachment of tropical diseases to higher latitudes.</p>
<p>The developing world is especially vulnerable to damage from climatic disruption because it is already under great stress and has less capacity to adapt.</p></blockquote>
<p>Wer die IPCC Berichte kennt, dem sollte aufgefallen sein, dass die beiden Statements eine gute Zusammenfassung der damals veröffentlichten IPCC Berichte sind und so gar nicht klimaskeptisch sind.</p>
<p>Der 92er Aufruf wurde u.a. von 52 Nobelpreisträgern, der 97er Aufruf gar von 110 Nobelpreisträgern unterzeichnet. Schauen wir doch mal, ob sich da Überschneidungen mit dem Heidelberger Aufruf ergeben!</p>
<p>Wenn ich micht jetzt nicht verzählt habe, haben 52 Nobelpreisträger sowohl den Heidelberger Appell als auch (mindestens) einen Aufruf der UCS unterzeichnet. Über 70% der Heidelberg-Unterzeichner, die sich darin angeblich gegen das IPCC wenden, warnen gleichzeitig vor der globalen Erwärmung und rufen zur Massnahmen dagegen auf!</p>
<p>Fassen wir also zusammen:<br />
- Im Heidelberger Appell wird das IPCC / die globale Erwärmung mit keinem Wort erwähnt<br />
- Die meisten laut EIKE &#8220;klimaskeptischen&#8221; Nobelpreisträger warnen vor der globalen Erwärmung</p>
<p>Ähh ja. Vielleicht sollten die Klimaskeptiker bei EIKE mal den Heidelberger Appell lesen?</p>
<p>Übrigens lesen: In der Unterzeichnerliste des Heidelberger Appells findet sich auf diversen Klimaskeptikerseiten und auch bei EIKE ein &#8220;Anthony Jewish&#8221;. Wer findet raus wie der Herr wirklich heisst? <img src='http://klimakrise.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><em>von Martin Stolpe</em></p>
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		<title>&#8220;Angeblich dubiose Quellen&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Jul 2010 11:41:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils Simon</dc:creator>
				<category><![CDATA[IPCC]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[So lautet die Überschrift zu einem Spiegel-Online-Artikel vom 31. Januar 2010. In bester ehemaliger-Nachrichtenmagazin-Manier versuchte Christoph Seidler dort, eine Reihe angeblicher Fehler im Vierten IPCC-Sachstandsbericht herbeizu(ver)dichten. Nicht dass der AR4 fehlerfrei wäre &#8211; das wäre bei einem 3.000-Seiten-Bericht ein wahres Wunder. Nein, es ist bloß so dass keiner der bisher gefundenen Fehler irgendwas am grundlegenden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So lautet die Überschrift zu einem <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,675117,00.html">Spiegel-Online-Artikel</a> vom 31. Januar 2010. In bester ehemaliger-Nachrichtenmagazin-Manier versuchte Christoph Seidler dort, eine Reihe angeblicher Fehler im Vierten IPCC-Sachstandsbericht herbeizu(ver)dichten. Nicht dass der AR4 fehlerfrei wäre &#8211; das wäre bei einem 3.000-Seiten-Bericht ein wahres Wunder. Nein, es ist bloß so dass keiner der bisher gefundenen Fehler irgendwas am grundlegenden Bild geändert hat, auch wenn das Sekretariat ein <a href="http://e360.yale.edu/content/feature.msp?id=2221">haarsträubendes Krisenmangament</a> hingelegt und die <a href="http://www.tagesspiegel.de/wissen/weltklimarat-soll-unabhaengiger-werden-/1680268.html">Renovierungsbedürftigkeit des IPCC</a> offenbart hat.</p>
<p>Daran ändert auch nichts, dass der Spiegel sich selbst auf dubiose Quellen verlässt und damit exakt das tut, was dem IPCC fälschlicherweise vorgeworfen wird. Der Spiegel bezieht sich nämlich auf einen Artikel von Jonathan Leake in der Sunday Times, um folgendes zu behaupten:</p>
<blockquote><p>Da wäre zunächst einmal ein Textabschnitt zur Zukunft des  Amazonas-Regenwaldes, mit der sich  <a title="Sunday Times zur Amazonas-Prognose" href="http://www.timesonline.co.uk/tol/news/environment/article7009705.ece" target="_blank">die &#8220;Sunday  Times&#8221;</a> befasst. Sie soll nicht nur aus zweifelhafter Quelle  stammen, sondern auch noch inhaltlich falsch sein &#8211; die Angelegenheit  erinnert also auf den ersten Blick an die falsche Prognose zu den  Himalaja-Gletschern.</p></blockquote>
<p>Tut sie nicht, sie erinnert vielmehr an die <a href="http://klimakrise.de/2009/12/31/das-ehemalige-nachrichtenmagazin/">umrühmliche</a> <a href="http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/klimalounge/medien-check/2010-06-10/spiegel-vs-zeit-zum-klimawandel">Geschichte</a> der Klimaberichterstattung im Spiegel. Zwar lässt man beim Spiegel wenigstens den WWF zu Wort kommen, dessen Amazonas-Bericht vom IPCC zitiert wurde. Doch tiefer geht die Analyse nicht, obwohl ein wenig Recherche im Netz schnell die gravierenden Schwächen des Times-Artikels offenbart hätte. Der nämlich war grundfalsch, wie vor allem durch die <a href="http://scienceblogs.com/deltoid/global_warming/leakegate/">Arbeit von Tim Lambert</a> schnell bekannt wurde, der eine ganze Reihe unsauber verfasster Artikel von Jonathan Leake aufdeckte.</p>
<p>Vor kurzem hat man das Problem dann auch endlich bei der Times eingesehen und den <a href="http://www.scienceblogs.de/diaxs-rake/2010/06/von-wegen-climategate.php">Artikel offiziell zurückgezogen</a>. Nur beim Spiegel ist das bislang noch nicht angekommen.</p>
<p><em>Von Nils Simon</em></p>
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		<title>BP ist so nett</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Jul 2010 09:15:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils Simon</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Öl]]></category>

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		<description><![CDATA[Jetzt hat sich der Ölkonzern bereit erklärt, nicht länger Meeresschildkröten zu verbrennen. Vier US-Tierschutzorganisationen hatten gegen die Praxis geklagt, Ölteppiche zu verbrennen, weil dies zu schweren Brandwunden an zahlreichen Tieren führte. Stattdessen dürfen die Tiere von nun an wie im restlichen Teil des ölverseuchten Golfs von der schwarzen Brühe eingekleistert werden, um dann qualvoll zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt hat sich der Ölkonzern bereit erklärt, nicht länger <a href="This may be the case because in the blogosphere, just like in the real world, a political conflict has mimicked as a scientific argument. Peter Jacques has rightly coined environmental skepticism a &quot;rearguard of modernity&quot; (PDF), defending the old model of fossil energy-fueled economic growth against an ecologically modernised economy. On the other side, Ted Nordhaus and Michael Shellenberger have added some confusion (read: very interesting viewpoints) to the debate. With green economic models proving successful all over the world, we have a German industry association saying a 30% reduction in greenhouse gas emissions until 2020 is economically feasible. Proponents of strong climate policies have trust in the market, while industry advocates of old fear that the economy may be too weak to deliver the raw material for a sustainable mode of living.  The old lines of conflict have become diffuse, making it difficult to figure out who's on what side, or what the sides actually are these days. ">Meeresschildkröten zu verbrennen</a>. Vier US-Tierschutzorganisationen hatten gegen die Praxis geklagt, Ölteppiche zu verbrennen, weil dies zu schweren Brandwunden an zahlreichen Tieren führte. Stattdessen dürfen die Tiere von nun an wie im restlichen Teil des ölverseuchten Golfs von der schwarzen Brühe eingekleistert werden, um dann qualvoll zu ersticken. Das ergibt nebenbei bemerkt auch <a href="http://www.facebook.com/photo.php?pid=4487298&amp;id=578193701#!/album.php?aid=15995&amp;id=119101198107726&amp;page=2">keine schönen Bilder</a>. Aber bloß nicht über einen Boykott reden&#8230;</p>
<p><em>Von Nils Simon</em></p>
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		<title>A new try. In English.</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Jun 2010 12:59:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils Simon</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>

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		<description><![CDATA[Usually, I post in German. Given that I read about climate change mostly in English, and I hold a lot of discussions in English as well, I thought about publishing here in both languages. But then I thought this might lead to some confusion for mostly German-speaking readers. And of course, who living in England [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Usually, I post in German. Given that I read about climate change mostly in English, and I hold a lot of discussions in English as well, I thought about publishing here in both languages. But then I thought this might lead to some confusion for mostly German-speaking readers. And of course, who living in England would like to visit a German blog, after what we&#8217;re about to do with their football team on Sunday? So I&#8217;ve decided to create a place for my more internationally-oriented stuff:</p>
<p><a href="http://klimapolis.wordpress.com/">Klimapolis</a></p>
<p>You&#8217;re welcome to see my first post there on refurbishing the UNFCCC.</p>
<p><em>Nils Simon</em></p>
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		<title>Erstaunliche Statistiken zur öffentlichen Wahrnehmung des Klimawandels</title>
		<link>http://klimakrise.de/2010/06/17/erstaunliche-statistiken-zur-offentlichen-wahrnehmung-des-klimawandels/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 12:13:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils Simon</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nicht lustig]]></category>

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		<description><![CDATA[Werner Krauss zufolge stimmt was nicht mit mir, wenn ich mir Statistiken zur öffentlichen Wahrnehmung des Klimawandels anschaue. Aber erstens sind die gar nicht so schlimm wie in den letzten Monaten oft behauptet. Und zweitens können sie durchaus unterhaltsam sein. Beweis folgt. Quelle: NY Times. Von Nils Simon]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://klimazwiebel.blogspot.com/2010/06/climate-science-and-public-opinion.html">Werner Krauss</a> zufolge stimmt was nicht mit mir, wenn ich mir Statistiken zur öffentlichen Wahrnehmung des Klimawandels anschaue. Aber erstens sind die <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,699967,00.html">gar nicht so schlimm</a> wie in den letzten Monaten oft behauptet. Und zweitens können sie durchaus unterhaltsam sein. Beweis folgt.</p>
<p><a href="http://klimakrise.de/wp-content/uploads/2010/06/publicopinionandskepticism.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1260" title="publicopinionandskepticism" src="http://klimakrise.de/wp-content/uploads/2010/06/publicopinionandskepticism.jpg" alt="" width="442" height="1054" /></a></p>
<p>Quelle: NY Times.</p>
<p><em>Von Nils Simon</em></p>
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