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EIKE, Fred Singer und Co. – Lügen bis sich die Balken biegen

Was muss eigentlich mindestens bekannt sein, wenn man etwas kritisiert? Man sollte das kennen, was man kritisiert. Völlig selbstverständlich denkt ihr euch wohl, bei den Klimaskeptikern ist es aber leider gerade so, dass sie die die Ergebnisse der Klimaforschung, die sie so heftig kritisieren, in keinster Weise kennen.

Das ist jetzt mal wieder ans Licht gekommen. Und zwar hat Klaus-Eckart Puls, Pressesprecher bei EIKE (Europäisches (Pseudo-)Institut für Klima und Energie), kürzlich einen Text zu dem seiner Meinung nach völlig übertrieben dargestellten Anstieg des Meeresspiegels geschrieben. Darin erwähnt er auch die Prognosen des IPCC:

Der “Weltklimarat“ (IPCC) hat seine Prognosen von im Mittel 180 cm (1990) in mehreren zwischenzeitlichen Schritten auf im Mittel 38 cm (2007) zurückgenommen, und somit nach unten hin weitgehend an den noch geringeren Trend der letzten Jahrzehnte angepaßt.

Das hat mich neugierig gemacht und so bin ich der angegebenen Quelle gefolgt und auf einen weiteren Text von Puls – „Anthropogener“ Meeresspiegelanstieg – Vom Konstrukt zur Panik? – zum Meeresspiegelanstieg gestossen:
In diesem Text, der Ende 2008 in der Naturwissenschaftlichen Rundschau (wie in aller Welt konnte er da rein?), veröffentlicht wurde, findet sich tatsächlich auch solche Aussagen, gewürzt mit dieser Grafik:


Demnach wurden die Prognosen des IPCC zum Meeresspiegelanstieg bis 2100 immer weiter nach unten korrigiert. Im 1990er Bericht soll demnach noch eine Spanne von 10 – 367 cm angegeben worden sein, der Mittelwert sind die bereits von Puls erwähnten ~180 cm, während es im 2007er Bericht schon nur noch ein Anstieg zwischen 18 und 59 cm gewesen sein soll.

Doch stimmen diese Zahlen?

Glücklichweise hat meine Bibliothek alle IPCC Berichte (die Berichte von 1990 und 1995 sind meines Wissens nach nicht online), sodass es ein leichtes ist, dort nachzuschlagen.
Fangen wir mit dem ersten IPCC Bericht an, der 1990 veröffentlicht wurde:
Schnell ist das Kapitel zum Meeresspiegelanstieg gefunden und fast eben so schnell habe ich das “Executive Summary” überflogen. Doch was da steht, mag so gar nicht Puls Zahlen bestätigen:

This present assessment does not foresee a sea leve lrise of ≥ 1 metre during the next century.

Den höchsten Anstieg im 90er Bericht verursachte der “Bussiness-as Usual”-Emissionspfad (BAU). Daneben gab es noch die Szenarien B,C und D in denen die Treibhausgasemissionen deutlich reduziert sind. Von jedem dieser drei Szenarien gab es drei Durchgänge: Low (mit einer Klimasensitivität von 1,5°C), best estimate (2,5°C) und high (4,5°C). Den stärksten Anstieg im 21. Jahrhundert liefert das BAU – High Szenario mit 110 cm; den geringsten Szenario D – low mit etwa 15 cm (leider nicht angeschrieben). Seht selber:

Korrekt müsste die Spanne also 15 – 110 cm lauten. Wie in aller Welt kommt Puls also auf 10 – 367 cm? Ich vermute die 367 cm wurden von S. 275 genommen, denn dort findet sich eine Übersicht über verschiedenen Studien zum Meeresspiegel – anstieg. Eine, Hoffmann et al. 1986, gibt tatsächlich einen oberen Wert von 367 cm an.  Dies verdeutlicht in erschreckender Weise die Arbeitsmethoden der Klimaskeptiker: Man pickt sich eine Studie mit einem möglichst hohen Wert (keine andere Studie aus der Tabelle liefert einen so hohen Wert!) raus, deklariert den Wert als IPCC Wert und tut dann so als ob das IPCC seine Prognosen nach unten korrigieren würde.

Nun aber zum zweiten IPCC Bericht, der 1995 erschien. Aus Puls Grafik ist eine Spanne von 3 bis 124 cm zu entnehmen. Na stimmt dieser Wert? Natürlich nicht! Auch hier reicht ein kurzer Blick in die Zusammenfassung (S. 364), um Puls Angabe als falsch zu entlarven.

Projections of future changes in sea level as a consequence of greenhouse-induced warming were made for each of the six IPCC IS92 emission scenarios, with and without the effect of aerosol changes after 1990, for the period 1990 to 2100. In addition, high, middle and low estimates, using a range of paramter values based on key model uncertainties, were made to the IS92a (the emission scenario most comparable to the IPCC (1990) Scenario A, the so called “Business-as-usual” scenario). The results showed that:
[...]
- the extreme range of projections, taking into account both emission scenarios and model uncertainties, is 13 – 94 cm;

Der Vollständigkeit halber auch noch die zugehörige Grafik aus dem 95er Bericht.

Die etwas geringere Prognose aus dem 95er Bericht geht übrigens hauptsächlich darauf zurück, dass der prognostizierte Temperaturanstieg im 95er Bericht geringer als der im 90er Bericht ist.
Woher kommt die Spanne von 3 – 124 cm? Habt ihr eine Idee? Ich bin ratlos.

Und weiter gehts mit dem dritten Sachstandsbericht, der 2001 veröffentlicht wurde. Hier werden 11 – 77 cm angegeben. Diese Spanne trifft aber nur für das IS92a Szenario zu. Für alle 35 SERS Szenarien wurde eine Spanne 9 – 88 cm ermittelt. Puls kann man hier aber zugute halten, dass sich die 11 – 77 cm etwas besser mit dem 95er Wert vergleichen lassen, da es das gleiche IS92a Szenario ist. Allerdings wurde aus den vorheringen Berichten auch nicht nur ein Szenario übernommen, sondern die ganze Spanne (soweit ich das rekonstruieren kann, die Puls-Werte sind einfach zu wirr).

Zuletzt findet sich noch der aktuelle Bericht: Hier wurde die Spanne 18 – 59 cm zwar korrekt übernommen, aber verschwiegen, dass diese nur bedingt mit den vorherigen vergleichbar ist. Ich möchte hier nicht näher darauf eingehen und verweise stattdessen auf Stefan Rahmstorf, der sich schon mal mit der Frage beschäftigte, in wie weit die Werte aus dem 07er Bericht mit den vorherigen vergleichbar sind: The IPCC sea level numbers
Zuletzt finden sich noch zwei weitere Prognosen in der Grafik von Puls: Eine von Stefan Rahmstorf  (50 – 140 cm) und eine von James Hansen (600 cm). Während die von Rahmstorf tatsächlich korrekt zitiert wurde, ja man glaubt es kaum (ich denke das ist ein Applaus wert!) , ist bei Hansen wieder viel in die Hose gegangen.
Hansens angebliche Prognose wurde aus Hansens Bücherrezession “The Threat to the Planet” entnommen. Darin schreibt er:

The last time that the Earth was five degrees warmer was three million years ago, when sea level was about eighty feet higher. [...] The business-as-usual scenario, with five degrees Fahrenheit global warming and ten degrees Fahrenheit at the ice sheets, certainly would cause the disintegration of ice sheets. The only question is when the collapse of these sheets would begin. The business-as-usual scenario, which could lead to an eventual sea level rise of eighty feet, with twenty feet or more per century,

Er behauptet also nicht, dass in diesem Jahrundert der Meeresspiegel um 6 m ansteigen würde (twenty foot), sondern, dass die Geschwindigkeit eines Meeresspiegelanstiegs bei 5°F bei 6 m pro Jahrhundert sein könnte. Noch viel gravierender ist aber, dass das zweite Szenario von Hansen einfach weggelassen wurde. Weiter schreibt dieser nämlich:

The alternative scenario, with global warming under two degrees Fahrenheit, still produces a significant rise in the sea level, but its slower rate, probably less than a few feet per century, would allow time to develop strategies that would adapt to, and mitigate, the rise in the sea level.

Ganz klar wollte man Hansen somit in die Alarmisten-Ecke stellen und verschweigen, dass er keinesfalls sicher annimmt, dass der Meeresspiegel in diesem Jahrhundert um 6 m ansteigen wird. Das ist die typische Arbeitsweise der Skeptiker: Erstmal etwas lautstark unterstellen, auch wenns nicht stimmt, bei einigen werden sich die falschen Behauptungen schon im Kopf festsetzen.

Nach all diesen Fehler bleibt noch eine Frage: Wer ist ursprünglich für diese Grafik verantwortlich?

Die Spur führt zum Aufsatz “Nature, Not Human Activity, Rules the Climate”, dessen Herausgeber Fred Singer ist. Die Autoren sind die üblichen Verdächtigen (Christopher Monckton, Zbigniew Jaworowski, Joseph D’Aleo und weitere). Auf S. 28 des PDFs findet man tatsächlich die Grafik in ähnlicher Form wieder. Damit wissen wir ja jetzt wer für den Schund verantworlich ist. Wer zu viel Geld hat, kann sich eine deutsche Übersetzung des Buches zulegen, die mit freundlicher Untersützung von EIKE erstellt wurde. Damit schliesst sich der Kreis.
Und keiner merkts, was für ein Unsinn es ist. Oder will es keiner merken?

von Martin Stolpe

Comments

Comment from Georg Hoffmann
Posted: 29. März 2010 at 22:27

Jetzt habt ihr mir den Puls weggenommen. Und ich hatte mir den immer aufgespart, wenn ich mal einen Schmock des Monats brauchte.
Wird den Puls das nun erschuettern? Na wir kennen die Anwort.

Comment from Klaus-Eckart Puls
Posted: 30. März 2010 at 17:46

Sehr geehrter lieber Herr Stolpe ,
man merkt Ihnen die Freude und Aufregung an, daß Sie bei den bösen betrügerischen Skeptikern einen so schlimmen Fehler entdeckt haben – jedoch, ich muß Sie enttäuschen: Wir haben es schon vor mehr als einem Jahr gemerkt, daß einige Daten dieser NIPCC-Graphik nicht korrekt zitiert wurden. Dazu hatten wir auch schon einen Dialog auf der EIKE-Homepage, so daß es sich eigentlich nicht recht lohnt, die Sache nochmals aufzuwärmen.
Trotzdem – ein paar Anmerkungen dazu.
Ich habe sz. die SINGER-Graphik übernommen; in meinem “Rentner-Regal“ sind die IPCC-Berichte nicht so schön verfügbar wie bei Ihnen, Herr Stolpe. Ehrlich gesagt – auch eine Internet-Recherche dazu schien mir unnötig und zu aufwendig. Warum soll ich den Autoren des NIPCC-Berichtes mißtrauen? Das überlasse ich Ihnen.
Die Daten haben Sie nun alle schön herausgesucht und zusammengestellt, und ich werde mir eine neue Graphik machen, mit den Mittelwerten (cm) 63 (1990), 54 (1995), 49 (2001) und 39 (2007). D a s schon deshalb, weil ja meine Grundaussage unverändert richtig bleibt: Das IPCC hat seine Jahrhundert-Prognose ständig nach unten korrigiert, und damit mehr und mehr der Realität angepaßt, die z.B. bei dem gut gewarteten Pegel Cuxhaven (vgl. Abbildung) 25 cm im 20. Jahrhundert beträgt. Die Cuxhaven-Graphik zeigt außerdem: Der Meeresspiegel-Anstieg hat sich mehr und mehr verlangsamt, wie auch global.
Singer muß man doch zugestehen, daß er ausdrücklich darauf hinweist :
“Figure 19: Estimates of sea-level rise to Year 2100 from IPCC reports of 1990, 1995, 2001, and 2007. Note the strong reduction in estimated maximum rise …“,
…es werden also die IPCC-Maximum-Werte dargestellt. Dazu einem Prof. Fred Singer Lügen zu unterstellen, das halte ich schon für heftig. Und in dem teilweisen Zahlen-Wirrwarr der IPCC-Berichte gibt es ja (fast) alle diese Zahlen, wie Sie gezeigt haben. Zugegeben: Ein paar Unklarheiten bleiben, auch bei mir.
Für unnötig halte ich es, auf Ihre kleinen Entgleisungen und Unterstellungen wie “Lügen“, “Schund“ und sonstige kleinen Polemiken einzugehen, mir liegt das nicht.
Abgesehen davon : Sie haben einen originellen und unterhaltsamen Stil, so was hier zu schreiben, lieber Herr Stolpe, wenn ich das mal so sagen darf.
Klaus-Eckart Puls

Comment from Martin Stolpe
Posted: 30. März 2010 at 19:32

Sehr geehrter Herr Puls,
zur Freude besteht eigentlich kein Grund. Freuen würde ich mich, wenn die Klimaskeptiker anfangen würden kritisch zu werden (“Warum soll ich den Autoren des NIPCC-Berichtes mißtrauen?” Ja, man merkt Ihr Vertrauen zahlt sich aus!). Aber halt, dann wären es ja keine Klimaskeptiker mehr.

Wie dem auch sei, Ihre Antwort finde ich recht bezeichnend. Obwohl Sie also seit einem Jahr wissen, dass mit der Grafik was nicht stimmt, verweisen sie weiterhin darauf und behaupten im ersten Bericht sei ein Mittelwert von 180 cm angegeben worden. Ich weiss nicht so recht. Hey, aber irgend ein Trottel wird schon noch drauf reinfallen, oder was haben Sie sich gedacht?
Bei dem Skeptikern läuft halt einiges anders ab, als im Rest der Welt.

Übrigens schade, dass Sie dem Link zum AR4 Comment nicht gefolgt sind. Dann hätten Sie vielleicht nicht einfach den Mittelwert zwischen 18 und 59 cm berechnet bzw, sich gedanken zur Vergleichbarkeit gemacht. Und klar so ne eigene Bibliothek wär schon was tolles. Allerdings meinte ich meine Stammbibliothek, die meines Vertrauens. Sollten Sie auch mal aufsuchen, dann lernen Sie auch das kennen, was Sie so gerne kritisieren.

Comment from karl
Posted: 1. April 2010 at 00:48

Werter Herr Stolpe,
Ihre Kritik an den genannten Pegelzahlen in der NIPCC-Grafik berührt die Kernaussage von Herrn Puls nicht im geringsten: “DAS IPCC HAT SEINE JAHRHUNDERT-PROGNOSE STÄNDIG NACH UNTEN KORRIGIERT, UND DAMIT MEHR UND MEHR DER REALITÄT ANGEPASST”. Diesem Faktum weichen Sie aus!

Die Logik Ihres Arguments zum max-Pegel von 1990, 367 cm “Dies verdeutliche in erschreckender Weise die Arbeitsmethoden der Klimaskeptiker” ist irrational. Um einen Überblick über die Spannweiten der Pegelschätzungen in IPCC-Veröffentlichungen und -Quellen geben zu können, kommt man nicht um die Auflistung des jweils grössten bzw. kleinsten Wertes herum.

Die Kritik an der Hansen-Angabe 600cm ist Ihnen gründlich misslungen: Sie bestätigen vielmehr, dass eines der Hansen-Szenarios (business-as-usual) pro Jahrhundert eben genau einen Anstieg von 20 Feet = ca. 600cm für möglich hält. Die NIPCC-Grafik übernimmt diese Angabe. Nicht mehr und nicht weniger. Punkt.

Comment from Klaus-Eckart Puls
Posted: 1. April 2010 at 12:43

Sehr geehrter lieber Herr Stolpe,
Sie schreiben : “Obwohl Sie also seit einem Jahr wissen, dass mit der Grafik was nicht stimmt, verweisen sie weiterhin darauf …“ ; dazu sind zweierlei Dinge zu sagen (auch zu fragen) :
(1) Wie machen Sie so was, wenn sich im Nachhinein bei einer Publikation herausstellt, daß eine (oder auch einige) Zahlen umstritten oder fehlerhaft sind: Verzichten Sie darauf, den Artikel jemals noch zu zitieren? Bewirken Sie beim Verlag einen Neudruck des Artikels, des ganzen Heftes ? Im vorliegenden Fall (NR 11/2008) ist innerhalb eines 9-seitigen Artikels in e i n e r Abbildung (von 10!) die eine oder andere Zahl umstritten, mehr nicht. Sowas passierte mir (in nahezu 200 Publikationen) hin+wieder, dazu bekannte ich mich, und dazu habe ich mich auch hier bekannt. Ich beneide Sie, d e n n Ihr erneut dargelegter hoher Beckmesser’ischer Anspruch rührt offenbar aus der Gewißheit, daß Sie fehlerlos arbeiten – Kompliment!
(2) Die erwähnte Graphik ist in wesentlichen Zahlen und Aussagen (z.B. “IPCC-Trend“) in Ordnung, wie Sie ja durch Ihre Recherchen letztlich sogar bestätigt haben. Zum gleichen Ergebnis kommt ja auch unser Mit-Disputierer “Karl“ (…um neuen Mißverständnissen vorzubeugen: Ich kenne “karl“ nicht, leider).
Die marginalen Ungereimtheiten und auch Fehler in der Graphik habe ich zugestanden, das ist für mich selbstverständlich (wobei ja mein eigentlicher Fehler “nur“ in der ungeprüften Übernahme aus einer anderen Publikation besteht).
S c h l i e ß l i c h : Wenn ich nun Ihre neuerlichen Belehrungen und Klugheiten betrachte, so entsteht bei mir mehr und mehr der Eindruck, daß es Ihnen weniger um Diskussion und Dialog, sondern mehr um die Diffamierung anderer geht (z.B. Prof. Singer, EIKE-Kollegen, skeptische Wissenschaftler … et al.). Bei Ihrem Potential, lieber Herr Stolpe – wirklich schade. Andererseits – ich würde gerne mit Ihnen im (sachlichen) Dialog bleiben, denn schon jetzt habe ich von Ihnen profitiert. Ihre Recherchen aus den IPCC-Berichten habe ich bereits archiviert und werde d i e künftig auch verwenden; und wenn ich “danke“ sage, so ist das auch so gemeint! Und ggf. traue ich mich künftig auch, bei Ihnen mal nach Fakten und Zitaten aus den IPCC-Brichten nachzufragen.
Klaus-Eckart Puls

Post scriptum:
Zu der Anmerkung von Georg Hoffmann (29. März 2010 at 22:27) – ich habe nichts gegen einen sachlichen “Schmock-Kontakt“ einzuwenden, und ein neuer Monat (siehe dort) hat ja auch gerade begonnen ; kep

Comment from Klaus Landfried
Posted: 1. April 2010 at 17:32

Es ist ja lustig, dass hier die mehr oder weniger selbst ernannten Klima-Experten sich über Details aus der “Literatur”streiten, statt ernsthaft sich mit Messdaten (bitte nicht wie oft: manipulierten) auseinander zu setzen. Die so hochengagierten Klimaforscher (Klima ist ja selbst nichts als ein künstliches, aggregiertes Datenkonstrukt) werden schnell zu Klima-Theologen (weil ja mehr Hochrechnungen interpretiert werden als Messungen beurteilt. Theologen deshalb, weil der Wahn, die Welt auf dem Wege retten zu müssen, dass das Lebensgas CO2 vermindert werden soll, schon psychotische Züge trägt. Die Vorstellungen sind hinsichtlich der dabei nie ernsthaft diskutierten Größenordnungen (Proportionen natürlicher so genannter Treibhausgase zu denen, die Rind, Brand, Auspuff so von sich geben, nur als Witz zu bezeichnen. Gottlob hat die abgehobene Ideologie der Klimatheologen dank der betrügerischen(weil bewusst) Datenmanipulationen und dank der Tatsache, dass die private Geschäftemacherei der Oberpriester vom IPCC (samt Al Gore) und PIK ins Bewusstsein der Leute gedrungen ist, die Glaubwürdigkeit des Klimawahns ziemlich erschüttert. Nicht nur in der katholischen Kirche gibts Missbrauch, nein auch wo anders…Und alles auf dem Rücken der gebeutelten kleinen Leute, die für den Mist auch noch zahlen sollen.

Comment from Nils Simon
Posted: 1. April 2010 at 18:05

Klaus: Wenn Du was zum Thema des Artikels zu sagen ist, gerne her damit. Ansonsten ordne ich das Gesagte als Deine persönliche Meinung ein, die Du gerne in Deinem eigenen Blog oder sonstwo verbreiten kannst, die aber unter diesem Artikel nichts verloren hat.

Comment from Thorsten
Posted: 1. April 2010 at 18:17

@ Martin Stolpe

Weder die Klimaskeptiker bei EIKE noch Herr Puls haben offenbar realisiert, dass es neben der von Prof. Rahmstorf auch weitere neuere Studien von einem höheren Meeresspiegelanstieg ausgehen, als wie er in allen IPCC-Reporten eingeschätzt wurde:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,547790,00.html

http://www.sciencemag.org/cgi/content/short/321/5894/1340

http://climatecongress.ku.dk/pdf/synthesisreport/

Mich würde auch mal intersieren, wie Fred Singer auf 18 – 20 cm Meeresspiegelanstieg bis zum Ende des Jahrhunderts gekommen ist. Mit welchem Forscherteam und mit welchem Verfahren ist er zu diesem Wert gekommen? Oder hat er diesen nur am Wochenende zu Hause errechnet…? Schon Wahnsinn, dass er das auf 2 cm genau voraussagen kann. Offenbar sind ihm alle Einflussgrößen hierfür genau bekannt. Dann hat er der Klimaforschung offenbar etwas voraus! Man sollte ihn für den Nobelpreis vorschlagen.

Ich gehe davon aus, dass aufgrund der neueren Forschungsergebnisse im nächsten IPCC-Report wieder ein höherer erwarteter Meeresspiegelanstieg publiziert wird.

Comment from Martin Stolpe
Posted: 1. April 2010 at 19:38

Herr Puls,
gleich zu Ihren Punkten
1) Ihr Text ist vom 27.3.2010 (!) und darin erwähnen Sie explizit die falschen Zahlen (und immer noch, wie ich mich eben vergewissert habe). Warum? Wenn Ihnen schon so lange klar ist, dass Sie falsch sind. Wie gesagt, wohl ganz nach dem Motto: “So lange es keinem auffällt, kann ich ruhig noch ein bisschen weiter die falschen Zahlen verwenden”. Das Problem ist nicht, dass Sie Ihre alten Texte nicht korrigeren (auch das fände ich eigentlich angebracht aber seis drum), sondern, dass Sie weiterhin diese falschen Zahlen verwenden.

2) Wie gesagt: Sie und auch Klaus sollten sich mal mit der Frage beschäftigen, in wie weit die Werte von AR4 mit denen der vorherigen Berichte vergleichbar sind (Stichwort: “rapid dynamical changes in ice flow” wie wurde das in AR4 gehandhabt, wie in TAR?) . Die entschprechenden Links sind gepostet, was hält Sie davon ab?

Wie Thorsten zudem sehr passend anmerkt, sind seit dem Bericht mittlerweile 3 Jahre vergangen und zig neue Studie zum Meeresspiegelanstieg im 21. Jahrhundert erschienen. Der Tenor dieser Studie geht eher in Richtung 0,5 – 2,0 m (Nils hatte darüber schonmal geschrieben und seitdem ist noch einiges Neues erschienen) Also deutlich mehr als bisherige Annahmen vermuten liessen! Das ist das wirklich spannende Thema.

Thorsten, ich weiss übrigens nicht nähereres über Singers Studie, aber ich werde mal nachforschen.

Comment from Glatzle, Albrecht
Posted: 1. April 2010 at 23:58

Sogar aus Paraguay will ich mich in diese nicht ganz uninteressante Diskussion einschalten. Es kommt mir vor, dass hier in faust’scher Traditiion im Dreck gewühlt wird und man froh ist Würmer (oder auf neudeutsch peanuts) zu finden. Aus der Helikopterperspektive sieht die Sache viel weniger aufregend aus: Die Klimata unseres Planeten weisen (im Gegensatz zu den wilden IPCC-Projektionen) absolut nichts Aussergewöhnliches auf (sogar die Ausdehnug des artischen Eisschilds hat in diesen Tagen wieder sein jahreszeitliches Maximum aus dem Jahre 2003 erreicht ( http://www.ijis.iarc.uaf.edu/en/home/seaice_extent.htm ). Die Sahelzone dehnt sich derzeit wieder Richtung Sahara aus. Anhaltende Trockenperioden wie in den 70er Jahren gab es dort schon öfters.)Auch auf dem südamerikanischen Kontinent bewegen sich die Wetterereignisse vollkommen im grünen Bereich.

Wenn die Zuträger zu den IPCC-Berichten ‘Mike’s trick to hide the decline’ in Anspruch nehmen mussten, um die Aussergewöhnlichkeit heutiger Temperaturen mit Hilfe der Konstruktion eines eleganten Hockeysticks zu ‘beweisen’ und wenn die Hüter der Klimahysterie wie z.B. der Kanzlerinnenberater Schellnhuber noch im Oktober 2009 in einer ZDF-Sendung den zum Himmel schreienden Unsinn aus dem AR4 verbreiten durfte, die Himalaya-Gletscher würden in 30-40 Jahren verschwinden ( http://www.youtube.com/watch?v=AsQOFDaCx_M ), dann kann ich mich nur erschreckt und angewidert von diesem Klima-Zirkus abwenden und den Entscheidungsträgern meines Landes empfehlen, die doppelbödigen Angebote der Industrieländer, uns bei der Vermeidung und Bewältigung des Klimawandels zu ‘unterstützen’, müde lächelnd und dankend abzulehnen.

Comment from karl
Posted: 2. April 2010 at 00:13

Werter Herr Stolpe,
Sie sollten das Versteckspielen aufgeben, und Ihre wirklichen Absichten erklären: worauf wollen Sie hinaus mit dem verklausulierten Hinweis, man solle sich “mal mit der Frage beschäftigen, inwieweit die Werte von AR4 mit denen der vorherigen Berichte vergleichbar sind”? In der Tat halte ich diese Werte für nicht oder nur bedingt vergleichbar – aber sicher aus einem anderen Grund als Sie. Meiner Einschätzung nach sind sie deshalb nicht vergleichbar, weil die Zahlen im Lauf der Jahre – auf Kosten ihrer “apokalyptischen” Qualität. – die tatsächliche Meeresspiegel-Entwicklung stärker berücksichtigen.

Mit Ihrer obigen verklausulierten Andeutung implizieren Sie bestenfalls eine andere Erklärung, ohne sich aber in irgend einer Weise festzulegen. Vielleicht könnten Sie Ihre Sachkenntnis zu diesem Punkt mal verdeutlichen. Und zwar ohne sich bequem hinter IPCC-”Sachstands”-Berichten zu verstecken. Denn wenn Sie Herrn Puls nahelegen, er solle doch den Autoren des NIPCC-Berichtes misstrauen, werden Sie – was die IPCC-Veröffentlichungen angeht – sicher mit gutem Beispiel vorangehen wollen, nicht wahr?

Comment from Martin Stolpe
Posted: 2. April 2010 at 08:02

@Albrecht Glatzle: Bitte bleiben Sie beim Thema.

@karl: Ich habe den Link zur Diskussion der AR4 Werte angegeben. Was ist daran nicht klar? Für Sie hier extra noch einmal:
The IPCC sea level numbers

Comment from Thorsten
Posted: 2. April 2010 at 13:08

@ Glatzle Albrecht

sogar die Ausdehnug des artischen Eisschilds hat in diesen Tagen wieder sein jahreszeitliches Maximum aus dem Jahre 2003 erreicht

…aus dem Jahr 2003, enorm (!)… …. nachdem es sich noch 6 Wochen zuvor auf dem zweitniedrigsten Stand seit Beginn der Aufzeichnungen befand. Und wie dick oder besser dünn ist wohl Meereis, welches nur wenige Wochen alt ist…?

Was Sie beschreiben Herr Glatzle ist Wetter, nicht Klima…! Die globalen Temperaturen befinden sich seit vielen Monaten auf Rekordniveau.

Aber ich will wie Herr Stolpe richtig anmerkt nicht vom Thema ablenken, möchte aber deratigen Unsinn auch nicht so stehen lassen.

Comment from Nils Simon
Posted: 10. April 2010 at 18:22

[Zur Info: An dieser Stelle war ein Kommentar von Franz Nörgel, der nicht dem üblichen Standard höflicher zwischenmenschlicher Kommunikation entsprach. Auf meine Bitte hin, sich künftig gewählter auszudrücken, folgte eine nicht viel bessere Antwort. Der zweite Kommentar ist hiermit ebenfalls gelöscht worden. Nils]

Comment from Norbert Fischer
Posted: 10. April 2010 at 19:15

Herr Stolpe,

ihr Lob für die korrekten Zahlen 2007 ist etwas verfrüht gewesen. Ich weiß auch nicht genau, was Herr Puls mit einem “Dialog” im EIKE-Forum meint.

Jedenfalls verfolge ich das Forum schon länger und stieß dort vor ca. 2 Monaten auf einen Artikel zum Meeresspiegelanstieg.

Abgebildet war eine Graphik aus Rahmstorf paper, darunter stand: IPCC-Prognose 2007

Ich habe mehrmals darauf hingewiesen, dass im AR4 18-59cm steht und dass die Abbildung von Rahmstorf ist (sein paper hatte ich auch verlinkt).

Half nichts. Bis zum Ende blieb der Fehler dort stehen. Aber immerhin scheint Herr Puls etwas daraus gelernt zu haben, auch wenn seine Bereitschaft, zu richtigen Fakten zurückzukehren, weiterhin gering ausgeprägt zu sein scheint.

PS:
Wie viele Bücher zur Klimaforschung besitzt das “Institut” EIKE denn, wenn nicht einmal die IPCC-Berichte vorhanden sind??

Comment from Norbert Fischer
Posted: 10. April 2010 at 19:26

Herr Puls,

wenn eine physikalische Größe bestimmt wird, dann ist es meistens so, dass die Fehlerbandbreite anfänglich recht groß ist, mit zunehmenden Kenntnissen stetig kleiner wird.

Dass die obere Fehlergrenze abnimmt und die untere zunimmt, ist meines Erachtens nicht so unnatürlich, wie Sie es offenbar empfinden .

Comment from Michael Krüger
Posted: 11. April 2010 at 11:37

Na, was die Aufregung zu der Aussage soll, dass der IPCC seine Prognosen zum Meeresspiegelanstieg im Laufe der Jahre herunter korrigiert hat, verstehe ich irgendwie nicht.

Im TV wurde darüber schon vor Jahren groß berichtet.

Video ab 1 min.

http://www.youtube.com/watch?v=wsaPBX2xnQY

Sich jetzt um Zentimeter zu streiten ist Blödsinn. Die Grundaussage stimmt.

Comment from Michael Krüger
Posted: 11. April 2010 at 11:49

Ach ja, es gibt nicht nur Veröffentlichungen, die den Meeresspiegelanstieg dramatisieren, da gibt es auch Veröffentlichungen, die die “Panikmache” nicht unterstützen.

„Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um Klimaveränderungen und Meeresspiegelanstieg lässt sich festhalten, dass es in den vergangenen 2000 Jahren natürliche, vom anthropogenen Treibhauseffekt völlig unbeeinflusste Änderungen des MThw gegeben hat, deren Ausmaß den heute prognostizierten Zahlen entspricht.”

Im Gegensatz zu dem oft erklärten Anspruch, dass die Rate des Meeresspiegelaufstieges sich mit der Rate des Aufstieges in der CO2-Konzentration der Luft und/oder der Temperatur beschleunigt hat, konnten Larsen und Clark keinen Beweis dafür finden, welcher diesen Ansatz stützt.

http://www.geogr.ku.dk/courses/4aar1-2/Estuarin/Larsen+Clark.pdf

http://www.klett.de/sixcms/media.php/10/A053-08070002.pdf

Comment from Franz Nörgel
Posted: 11. April 2010 at 12:39

und was scheren uns die “dummen zahlen”?

nach etlichen jahren gejammere um eisbären und das wahnsinnig beschleunigte schmelzen der meereisflächen und gletscher, machen wir doch mal eine momentaufnahme. wie weit sind wir nun gekommen?

wir liegen zufällig genau im mittel der detzten 30a. die meereisfläche beträgt zz. sowohl auf shk als auch nhk fast exakt das langjährige mittel, folglich auch global logo.
http://arctic.atmos.uiuc.edu/cryosphere/IMAGES/global.daily.ice.area.withtrend.jpg

hat man hier schon eine korrektur in den gcm`s gemacht, um das unerwartet hohe albode zu berücksichtigen?

“gigantischer eisverlust über grönland und antarktika” (nasa reports, grace sat.)
1.700km³/jahr werden verflüssigt, ein wahnsinn, denkt sich der dummkopf. der weniger dumme weiss, dass dies gerade mal 0,005% beider eismassen ausmacht. so könnte es nach der nun so extrem beschleunigten schmelze ruhig mal 200 jahre so weiter gehen, um 1% verloren zu haben. ein drama

also, was jucken uns diese zahlen, wir glauben an die klimakatastrophe und fertig. wir werden auch dagegen ankämpfen, wir werden uns alle schön bemühen, wir werden mehr radl fahren, e autos kaufen, solaranlagen montieren und teure sparlampen reindrehen und wenn wir europäer dass alle sofort machen, dann werden 2020 vielleicht nur noch 1.690km³ den bach runter fließen, also nur noch ca. 0,0049% und wir dürfen uns als klimaretter belobhudeln, rahmstorf und konsorten danken, dass sie uns rechtzeitig zum handeln bewegt haben…da ist es doch vernümftiger, gegen die windmühlen zu kämpfen…gell?

[Was hat das mit dem obigen Beitrag zu tun? Nichts, also lass das. Martin]

Comment from Kritiker
Posted: 27. Juli 2010 at 15:01

“”"Dies verdeutlicht in erschreckender Weise die Arbeitsmethoden der Klimaskeptiker: Man pickt sich eine Studie mit einem möglichst hohen Wert (keine andere Studie aus der Tabelle liefert einen so hohen Wert!) raus”"”

Wer ohne Fehl und Tadel ist, der werfe die erste Studie.

Als ob ihr das anders machen würdet…

Comment from Dietmarku
Posted: 18. August 2010 at 17:50

Frage zu Seriosität von Klaus –Eckart Puls .
Ich bin, was naturwissenschaftliche Fragen an geht, nur Laie interessiere mich aber seit Jahrzehnten für Umweltfragen.
Der Name Klaus-Eckart Puls war mir bis vor kurzem gar nicht bekannt. Wird allerdings zu sehendes von Klimaskeptikern als Autorität zitiert. Ein Artikel z.b „Freispruch für Co2“ geistert als wissenschaftlicher Beweis durchs Internet. Nach meinem bescheidenen Kenntnisstand werden dort Behauptungen aufgestellt und Schlussfolgerungen gezogen, die nicht neu und vor allem schon lange widerlegt sind.
Den obenzitierten Artikel habe ich bei LAUFPASS gefunden, nach eigenen Angaben ein Magazin für Bremerhaven. Was sich nun nicht gerade nach einem Wissenschaftsmagazin anhört.
Aber vielleicht tue ich dem Herrn Unrecht. Kann mir jemand sagen ob Herr Puls in seriösen Wissenschaftsmagazinen seine aktuellen Thesen publiziert, und sich einer Diskussion gestellt hat?

Comment from Martin Stolpe
Posted: 12. Oktober 2010 at 21:14

@Dietmarku: Lieber eine späte, als keine Antwort!
Laut dem “Web of Science” hat Klaus-Eckart Puls 16 Veröffentlichungen, die letzte 1993. Soweit ich das sehe, behandeln fast alle irgendwie den Pollenflug.
Seine aktuellen Thesen hat er (zum Glück) nie wissenschaftlich publiziert, sie würden auch keiner Fachbegutachtung standhalten.

Comment from Erwin
Posted: 14. Oktober 2010 at 00:04

Sehr geehrte Damen und Herren,

Kinners, ihr solltet Euch mal lesen. Jeder halbwegs kommunikationserfahrene und der Schriftsprache mächtige Mensch erkennt, dass es hier nicht mehr um Fakten, sondern um eine Art “Phallusgrössen-Vergleich” geht!

Wer kann besser zitieren, wer hat was wann gelesen, wer nennt das Gegenüber freundlicher -und somit sarkastischer- beim Namen.

Solange beleidigte Narren und Pfaue um den Klimawandel streiten, wird nichtmals mehr die interessierte Öffentlichkeit wahrnehmen wollen und können, was nun die Wahrheit ist!

Mit freundlichen Grüssen, Erwin

Comment from Oliver Müller
Posted: 26. Dezember 2011 at 18:37

Die 20000 Sommer-Luxus-Durban-Touristen hätte man sich sparen können.

Denn Klima-Wandel gab es schon immer………
….und wird es in den nächsten 4,6 Mrd Jahren auch geben!

Nicht WIR sind es, die das Klima-manipulieren könnten – , nein, es sind einfachste, schon vor 88 Jahren erforschte Zusammenhänge.
Die Milancovic-Zyklen, die 3 verschiedenen Kreiselbewegungen unserer Erde um die Sonne.
Wen es interessiert, kann sich von der Uni Stuttgart die Klimazukunft audrucken lassen, klickst du hier:
http://www.irs.uni-stuttgart.de/skript/GEO_neu/02%20Geophysik/11%20Kryosph%C3%A4re/07%20Milankovitch-Parameter%20und%20Pal%C3%A4oklima%20Eiszeit%20-%20Bahlburg%20+%20Breitkreuz%2004.jpg

Und UPS, es wird KALT vorausgesagt, nein, berechnet, einfachste Mechanik des Kreisels mit Formeln, die schon Johannes Kepler, (Naturphilosoph, Mathematiker, Astronom, Astrologe, Optiker und evangelischer Theologe) kannte!

Im Jahre 1598
;-)

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