MetOffice will bessere Daten von Temperaturstationen
Das UK MetOffice hat der WMO angetragen (PDF), ein verbessertes Datenset ihrer globalen Wetterstationen zu erstellen. Nicht dass irgendwas ernsthaft falsch damit wäre, schließlich bestätigen sich die verschiedenen verfügbaren Temperaturkurven ganz ausgezeichnet, und für die USA konnte beispielsweise keine systematische Verzerrung durch schlechte Positionierung der kleinen Wetterkästen nachgewisen werden.
Perfekt funktioniert das WMO-System trotzdem nicht, weshalb die bei der Organisation zuständige Klimakommission dem MetOffice-Vorschlag bereits zugestimmt hat. So eine Überarbeitung kostet natürlich einiges, und von heute auf morgen wird das nicht erledigt sein:
The proposed exercise would require at least three years of work and may cost several million Euros, says a WMO spokesman. Funding is not yet secured, he says.
Ich bin gespannt wann Anthony Watts und Steven McIntyre einen kleinen WMO-Funding-Button auf ihre Blogs packen, mit dem die Organisation bei ihren Bemühungen unterstützt werden soll – von den “ferner liefen”-Skeptie-Blogs ganz zu schweigen. Bei deren Reichweite und der unbändigen Bereitschaft der Skepties, die Wahrheit zu suchen und die Wissenschaft voranzubringen, sollten die paar Millionen binnen weniger Tage beisammen sein. Oder etwa nicht?
Von Nils Simon
Posted: 25 Februar, 2010 in Aktiv werden!, Nachbarschaft, Temperatur.
Comments
Comment from Nils Simon
Posted: 26. November 2010 at 19:55
Wenn es ein Problem mit Wärmequellen an Temperaturmessstationen gäbe, wäre Dein Kommentar vielleicht angebracht. Da dem nicht so ist, ist er einfach überlfüssig.

Comment from Fokko vom Selbstversorger-Blog
Posted: 25. November 2010 at 23:42
Vielleicht wäre es schon einmal gut, wenn man es vermeiden würde, die Temperaturen inder Nähe von Wärmequellen zu messen?