Fefe hats kapiert
Wem aufgefallen ist, dass ich des öfteren vom “ehemaligen Nachrichtenmagazin” spreche, hat vermutlich schon geahnt dass ich gerne Fefes Blog lese. Allen anderen sei es hiermit wärmstens ans Herz gelegt.
Der emsig “Verschwörungslinks” sammelnde Fefe scheint Anfang Dezember einige Mails von Klimaskepties bekommen zu haben, die ihm die allumfassende große Weltklimaverschwörung!!11! erklären wollten.
Das von ihm daraufhin verfasste Traktat zeigt eindrucksvoll, dass man überhaupt kein Fachmann sein muss, um trotzdem den Klimawandel nebst dem Phänomen seiner Leugnung kapiren und in klarer Sprache darstellen zu können:
Was hat das mit Leugnern der Klimaveränderung zu tun? Sie fallen genau auf diesen Mechanismus herein. Wer sich einmal auf die falsche Handlungs-Straße begeben hat, dessen Gehirn arbeitet ab dann auf Hochtouren daran, die Handlungen rückblickend in Konsonanz mit seinen anderen Gefühlen und Einstellungen zu bringen. Erstens, wenn jemand zwanzig Jahre ein Auto hat, dann ist es für denjenigen besonders schwierig, die Idee mit seiner Erfahrung in Konsonanz zu bringen, dass Autofahren schlecht für die Umwelt ist. Genau so ist es bei Rauchern.
Das von Fefe beschriebene Problem der kognitiven Dissonanz ist ein ziemlich kniffliges Ding, wenn man mit Skepties versucht zu kommunizieren. Ich kann seine Ausführungen zum Klimawandel deshalb unbedingt weiterempfehlen.
Von Nils Simon
Eingetragen: Dezember 30th, 2009 unter Klimaskepties, Nachbarschaft, Umweltpsychologie.
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Time 31. Dezember 2009 at 11:49
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