Skeptische Amis? Schön wärs.
Reiner Grundmann schreibt in der Klimazwiebel (Hervorhebung von mir):
One [conclusion] is that the overselling of the science has had a deeply counterproductive effect, especially on parts of the US public, as reflected in opinion polls and the Senate. They are deeply suspicious of any exaggeration or misrepresentation of the climate science, especially if it comes from allegedly neutral bodies such as the IPCC and its chairman.
Äh – muss wohl ein Flüchtigkeitsfehler sein. Wenn die Amis tatsächlich skeptisch gegenüber verzerrten Darstellungen der Klimaforschung wären, dann wären da nicht so viele Skepties am Werk. Es gibt aber anscheinend ein unstillbares Verlangen danach, sich nicht allzu sehr mit den Ursachen und Folgen des Klimawandels beschäftigen zu wollen.
Psychologen nennen die ungefragte, aber trotzdem gern entgegen genommene Dienstleistung der Skepties seitens Teilen der Gesellschaft “Reduktion kognitiver Dissonanz”:
When presented with conflicting views, such as “I am a good person” vs. “my lifestyle is destroying the planet,” the brain comes up with a way to resolve them, such as, “global warming is a conspiracy cooked up by celebrities and scientists.”
Wenn bloß alles so einfach zu erklären wäre.
Eingetragen: Dezember 20th, 2009 unter Klimaskepties, Umweltpsychologie.