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Bücher (deutsch)

- Marcel Hänggi: Wir Schwätzer im Treibhaus. Rotpunkt, 2008.
- George Monbiot: Hitze. Riemann, 2007.
- Stefan Rahmstorf und Hans Joachim Schellnhuber: Der Klimawandel. C.H. Beck, 2007.
- Hermann Scheer: Der energethische Imperativ Kunstmann, 2010.
- Harald Welzer: Klimakriege. S. Fischer, 2008.

Bücher (englisch)

- James Hoggan: Climate Cover-Up. Greystone, 2009.
- Mike Hulme: Why We Disagree on Climate Change. Cambridge University Press, 2009.
- Mark Lynas: Six Degrees. Random House, 2008.
- Roger Pielke, Jr.: The Climate Fix. Basic Books, 2010.
- Stephen Schneider: Science as a Contact Sport. National Geographic, 2009.
- Spencer Weart: The Discovery of Global Warming. Harvard University Press, 2008. Auch online.

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Wer gewinnt?

In einem dramatisch schlechten wie intellektuell unfairen Spiel, bei dem auf beiden Seiten zahlreiche Platzverweise zu erteilt gewesen wären, konnten die Klimaskeptiker 650+ sogenannte “Wissenschaftler” auf eine Liste des US-amerikanischen Senators James Inhofe packen, die dem wissenschaftlichen Sachstand der Klimaforschung widersprachen. Die Kreationisten gaben wirklich alles, kamen aber nur auf 600+ “Wissenschaftler”, die der Evolutionstheorie auf einer vom Discovery Institute geführten Liste ihre Unterstützung verweigern wollten.

Bild: Gefährliche intellektuelle Blutgrätsche von den Verweigerern jeder Vernunft gegen die Gegner derselben. Quelle: Na hoppla.

Das unsaubere Spiel ging auch nach dem Abpfiff weiter: Wie von unabhängigen Stellen berichtet, sollen nicht alle der 650+ “Wissenschaftler” auf der Liste des US-amerikanischen Senators James Inhofe wirklich Wissenschaftler sein. Manche Namen sollen doppelt vorhanden und wieder andere ganz erfunden sein. Echte Klimawissenschaftler, so ist auf den Gängen des UN-Sportgerichtshofes zu vernehmen, seien bestenfalls mit der Lupe zu finden.

Eine umfassene Neuauszählung der Unterzeichner kommt dann auch zu einem anderen Ergebnis, als die Klimaskeptiker auf der einen und die Kreationisten auf der anderen Seite veröffentlicht hatten: Nur 604 Namen seien wirklich bei Inhofe zu finden, während das Discovery Institute sage und schreibe 751 Evolutionsskeptiker auf sich vereinen konnte.

Und so bleibt wie so oft den Klimaskeptikern auch dieses Mal nur, Trost in den Weisheiten des Fußballprofis Erik Meijer zu finden: “Nichts ist scheißer als Platz zwei.” Wie wahr, wie wahr.

Mit Dank an den Hinweis auf das Trauerspiel des Jahres an The Way Things Break.

Von Nils Simon

Comments

Comment from Georg Hoffmann
Posted: 27. Dezember 2008 at 13:51

Die Partie geht eindeutig zu Gunsten der Kreationisten in Sachen Fairness, Ehrlichkeit und Transparenz. Die Kreationisten mussten, soweit ich das gelesen habe, alle unterschreiben, waehrend bei den Skeptikern so Leute wie Erich Roeckner (MPI fuer Meteorologie) landeten, weil er so Sachen sagte wie: “Wir muessen noch viel lernen” oder “der Wasserzyklus in den Modellen muss noch verbessert werden”. Zupp, war er auf der Liste und ich muss auch schon ganz doll aufpassen.

Comment from Charly W.
Posted: 7. Januar 2009 at 17:54

Die Anhänger der menschengemachten Klimaerwärmung haben verloren.
Haben doch über 30000 Wissenschaftler sich dagegen ausgesprochen.

http://www.petitionproject.org/

Hier noch ein link wo jeder auch nur halbwegs gebildeter den Klimaschwindel erkennen muss:

http://download.dimagb.de/docs/gerlich/Gerlich%20Prag%20Vortrag%20071115.pdf

Jetzt kommt ihr!

[Antwort: Mit was? Gähnen? Nils]

Comment from Tobias Schmidbauer
Posted: 17. Mai 2009 at 21:55

@Charly W.:
Die Unterzeichner haben sich keineswegs dagegen ausgesprochen, sie schreiben vielmehr “no convincing evidence [...] cause catastrophic heating”. Das wichtige Wort ist “catastrophic”.

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