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Bücher (deutsch)

- Elmar Altvater und Achim Brunnengräber: Ablasshandel gegen Klimawandel? VSA, 2008.
- Marcel Hänggi: Wir Schwätzer im Treibhaus. Rotpunkt, 2008.
- Chris Methmann, Alexander Haack und Jesko Eisgruber: Wem gehört der Himmel? VSA, 2007.
- George Monbiot: Hitze. Riemann, 2007.
- Stefan Rahmstorf und Hans Joachim Schellnhuber: Der Klimawandel. C.H. Beck, 2007.
- Hermann Scheer: Solare Weltwirtschaft und Energieautonomie. Jeweils Kunstmann, 2005.

Bücher (englisch)

- Andrew Dessler and Edward Parson: The Science and Politics of Global Climate Change. Cambridge University Press, 2006.
- Ross Gelbspan: Boiling Point. Basic Books, 2005.
- James Hoggan: Climate Cover-Up. Greystone, 2009.
- Mike Hulme: Why We Disagree on Climate Change. Cambridge University Press, 2009.
- Mark Lynas: Six Degrees. Random House, 2008.
- Spencer Weart: The Discovery of Global Warming. Harvard University Press, 2008. Auch online.

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Kohlendioxid-Emissionen 2007 auf neuem Rekordstand

Das Global Carbon Project hat soeben seinen jährlich aktualisierten Bericht “Carbon Budget 2007″ (PDF) herausgebracht. Darin wird klar: Die Kohlendioxid-Emissionen sind auf ein neues Rekordhoch geklettert, und eine Umkehr ist weit und breit nicht in Sicht.

Seit 2000 liegt die Wachstumsrate der CO2-Emissionen vier Mal höher als noch in den 1990er Jahren, nämlich bei durchschnittlich 3,5% pro Jahr gegenüber 0,9%. Damit bewegen sich die aktuellen Emissionen noch oberhalb der pessimistischsten IPCC-Szenarien! 2007 wurden dem Bericht zufolge 8,5 Gigatonnen CO2 aus fossilen Brennstoffen in die Atmosphäre freigesetzt:

Bild: Wachstum der Kohlendioxid-Emissionen durch fossile Brennstoffe zwischen 1850 und 2007, und Vergleich der Wachstumsrate in den 1990ern und von 2000-2007. Quelle: Global Carbon Project (PDF).

Tagesschau.de und Spiegel Online haben die Daten ebenfalls zu Nachrichten verarbeitet, und auf der anderen Seite des Atlantiks war wie üblich Climate Progress mit am schnellsten.

Anscheinend haben sich zumindest die Emissionen aus der Rodung tropischen Regenwaldes stabilisiert. Das jedoch auf hohem Niveau, denn trotzdem verschwinden nach wie vor jedes Jahr 13 Millionen Hektar Tropenwald, die zusammen den CO2-Ausstoß um 1,5 Gigatonnen erhöhen. Zusammen mit den 8,5 Gt aus fossilen Brennstoffen pusten die Menschen also 10 Gigatonnen pro Jahr in die Luft.

Davon landet ein großer Teil in den natürlichen Senken, vor allem den Ozeanen. Doch es gibt Anzeichen, dass die Kapazität dieser Senken abnimmt. Blieben 1960 von einer Tonne CO2 noch 400kg in der Atmosphäre und trugen zur Klimaerwärmung bei, sind es im Jahr 2006 bereits 450kg gewesen. Die Konzentration des wichtigsten anthropogenen Treibhausgases, CO2, ist deshalb auf 383ppm im vergangenen Jahr gewachsen, und dieses Jahr werden sicherlich 385 ppm daraus werden. Lag der jährliche Anstieg in den 1990ern noch bei 1,5ppm pro Jahr, kletterte dieser Wert zwischen 2000 und 2007 auf 2,0ppm, Tendenz steigend.

Außerdem lagen im Jahr 2006 erstmals die Industrieländer mit ihrem kombinierten Ausstoß unterhalb der Schwellen- und Entwicklungsländer – ein klares Zeichen dafür, dass ohne tatkräftige Mitarbeit auch der weniger reichen Nationen die Klimakrise nicht wirklich zu verhindern sein wird (und gleichzeitig keine Ausrede der Reichen wie uns, weiterhin die Hände in den Schoß zu legen).

Von Nils Simon

Kommentare

Pingback from Klima der Gerechtigkeit » Blog Archive » Jahreswechsel: Wo stehen wir?
Time 1. Januar 2009 at 18:39

[...] Grenze von 2 Grad Erwärmung über vorindustriellem Niveau noch zu halten? Angesichts des schneller den je ansteigenden CO2-Ausstosses kommen auch Berufsoptimisten Zweifel (Abbildung Global Carbon Project, mit der jährlichen [...]

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