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	<title>Kommentare zu: Dinosaurier-Wahrnehmung</title>
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	<description>Ursachen und Folgen der globalen Erwärmung - und was wir gegen sie unternehmen können</description>
	<lastBuildDate>Tue, 27 Jul 2010 14:01:31 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Thorsten</title>
		<link>http://klimakrise.de/2008/08/14/dinosaurier-wahrnehmung/comment-page-1/#comment-10</link>
		<dc:creator>Thorsten</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Sep 2008 22:54:50 +0000</pubDate>
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		<description>@Wolfgang Flamme

Ihr Beitrag zeigt mir, dass Sie Ihre Beurteilungen der Faktenlage unabhängig der Berücksichtigung von Zeit und Raum, unabhängig von kausalen Zusammenhängen und unter Beschönigung anthropogen herbeigeführter dramatischer Veränderungen treffen. Auf dieser Grundlage sind weitere Diskussionen müssig.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Wolfgang Flamme</p>
<p>Ihr Beitrag zeigt mir, dass Sie Ihre Beurteilungen der Faktenlage unabhängig der Berücksichtigung von Zeit und Raum, unabhängig von kausalen Zusammenhängen und unter Beschönigung anthropogen herbeigeführter dramatischer Veränderungen treffen. Auf dieser Grundlage sind weitere Diskussionen müssig.</p>
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		<title>Von: Transatlantikblog T.A.B. &#187; Dinosaurier-Wahrnehmung</title>
		<link>http://klimakrise.de/2008/08/14/dinosaurier-wahrnehmung/comment-page-1/#comment-9</link>
		<dc:creator>Transatlantikblog T.A.B. &#187; Dinosaurier-Wahrnehmung</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Aug 2008 09:26:45 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Sie hier den ganzen Beitrag mit Video des engl. Psychologen Dan [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Sie hier den ganzen Beitrag mit Video des engl. Psychologen Dan [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Wolfgang Flamme</title>
		<link>http://klimakrise.de/2008/08/14/dinosaurier-wahrnehmung/comment-page-1/#comment-8</link>
		<dc:creator>Wolfgang Flamme</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Aug 2008 06:08:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://klimakrise.de/?p=58#comment-8</guid>
		<description>@Thorsten

Vielleicht rufen Sie sich mal in Erinnerung, daß die ganzen fossilen Brennstoffe, auf die wir derzeit zurückgreifen, dem Kohlenstoffkreislauf ja auch von Lebewesen entzogen wurden - ein sicher nicht unerheblicher, systematischer Eingriff. Und daß die Erdatmosphäre durch die Photosynthese völlig umgekrempelt wurde, haben Sie anscheinend bei Ihrer Betrachtung auch vergessen. Die Besiedelung der Landflächen wohl ebenfalls.

Im absoluten Maßstab sind das ungleich stärkere Veränderungen, als sie der Mensch bewirkt. Bliebe allerdings - wie von Ihnen erwähnt - die Änderungsgeschwindigkeit als potentielles Problem bzw &#039;Alleinstellungsmerkmal&#039;. 

Festzuhalten wäre dabei, daß dieser Planet durch unsere hektischen Aktivitäten insbesondere der letzten hundert Jahre nicht generell unbewohnbar geworden ist. Was die Klimafolgen der veränderten Spurengaszusammensetzung der Atmosphäre  betrifft, fällt es sogar überraschend schwer, aus dem natürlichen Klimarauschen einen anthropogenen Einfluß herauszulesen - deutliche Signale werden idR ja auch erst für die Zukunft prognostiziert.

Mein Eindruck ist, daß sich der menschliche Einfluß zB bei der Landnutzung, der Manipulation der Nahrungskette, der Hydrologie bereits deutlich stärker manifestiert. Und das ist mE schon ein Problem, denn diese Eingriffe kommen dem Menschen ganz überwiegend zugute, er kommt gerade mit kultivierter Fläche ausgezeichnet zurecht. Und die Wildnis, die läßt bei diesem Prozeß natürlich zunehmend Federn.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Thorsten</p>
<p>Vielleicht rufen Sie sich mal in Erinnerung, daß die ganzen fossilen Brennstoffe, auf die wir derzeit zurückgreifen, dem Kohlenstoffkreislauf ja auch von Lebewesen entzogen wurden &#8211; ein sicher nicht unerheblicher, systematischer Eingriff. Und daß die Erdatmosphäre durch die Photosynthese völlig umgekrempelt wurde, haben Sie anscheinend bei Ihrer Betrachtung auch vergessen. Die Besiedelung der Landflächen wohl ebenfalls.</p>
<p>Im absoluten Maßstab sind das ungleich stärkere Veränderungen, als sie der Mensch bewirkt. Bliebe allerdings &#8211; wie von Ihnen erwähnt &#8211; die Änderungsgeschwindigkeit als potentielles Problem bzw &#8216;Alleinstellungsmerkmal&#8217;. </p>
<p>Festzuhalten wäre dabei, daß dieser Planet durch unsere hektischen Aktivitäten insbesondere der letzten hundert Jahre nicht generell unbewohnbar geworden ist. Was die Klimafolgen der veränderten Spurengaszusammensetzung der Atmosphäre  betrifft, fällt es sogar überraschend schwer, aus dem natürlichen Klimarauschen einen anthropogenen Einfluß herauszulesen &#8211; deutliche Signale werden idR ja auch erst für die Zukunft prognostiziert.</p>
<p>Mein Eindruck ist, daß sich der menschliche Einfluß zB bei der Landnutzung, der Manipulation der Nahrungskette, der Hydrologie bereits deutlich stärker manifestiert. Und das ist mE schon ein Problem, denn diese Eingriffe kommen dem Menschen ganz überwiegend zugute, er kommt gerade mit kultivierter Fläche ausgezeichnet zurecht. Und die Wildnis, die läßt bei diesem Prozeß natürlich zunehmend Federn.</p>
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		<title>Von: Thorsten</title>
		<link>http://klimakrise.de/2008/08/14/dinosaurier-wahrnehmung/comment-page-1/#comment-7</link>
		<dc:creator>Thorsten</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Aug 2008 20:39:54 +0000</pubDate>
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		<description>@Wolfgang Flamme

Die von Ihnen benannten Lebensformen denken nicht nur nicht weit voraus, sie verfügen über gar kein bewusstes verstandesgesteuertes Denken, sind somit auch nicht in der Lage, den Planeten in der Form zu verändern, wie der Mensch dies tut. Ihr Vergleich ist daher unzulässig.

Oder ist Ihnen eine Lebensform bekannt, die in nur wenigen Jahrhunderten nahezu alle fossilen Rohstoffe der Erde verheizt hat? Derartiges Verhalten ist mir nur von homo &quot;sapiens&quot; bekannt. Weitere Unterschiede gefällig? 

Die nicht weit vorausschauende &quot;Denkweise&quot; anderer species (nennen wir es lieber angeborere oder erlernte  Verhaltensmuster) setzt zudem die &quot;Bereitschaft&quot; voraus, jederzeit das Ende einzelner Individuen bzw. ganzer Arten in Kauf zu nehmen. Sind Sie dazu im Falle homo sapens bereit?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Wolfgang Flamme</p>
<p>Die von Ihnen benannten Lebensformen denken nicht nur nicht weit voraus, sie verfügen über gar kein bewusstes verstandesgesteuertes Denken, sind somit auch nicht in der Lage, den Planeten in der Form zu verändern, wie der Mensch dies tut. Ihr Vergleich ist daher unzulässig.</p>
<p>Oder ist Ihnen eine Lebensform bekannt, die in nur wenigen Jahrhunderten nahezu alle fossilen Rohstoffe der Erde verheizt hat? Derartiges Verhalten ist mir nur von homo &#8220;sapiens&#8221; bekannt. Weitere Unterschiede gefällig? </p>
<p>Die nicht weit vorausschauende &#8220;Denkweise&#8221; anderer species (nennen wir es lieber angeborere oder erlernte  Verhaltensmuster) setzt zudem die &#8220;Bereitschaft&#8221; voraus, jederzeit das Ende einzelner Individuen bzw. ganzer Arten in Kauf zu nehmen. Sind Sie dazu im Falle homo sapens bereit?</p>
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		<title>Von: Wolfgang Flamme</title>
		<link>http://klimakrise.de/2008/08/14/dinosaurier-wahrnehmung/comment-page-1/#comment-6</link>
		<dc:creator>Wolfgang Flamme</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Aug 2008 22:31:00 +0000</pubDate>
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		<description>Huch! Das klingt ja sehr pessimistisch, was Ihr da zum Wahrnehmungsproblem schreibt. 

Sehen wir&#039;s doch mal von der positiven Seite: Seit Milliarden von Jahren favorisiert die Evolution (äußerst erfolgreich) Lebensformen, die nicht allzu weit vorausdenken - außergewöhnliches Kopfzerbrechen über die ferne Zukunft scheint demnach kein evolutionäres Erfolgsmodell zu sein.

Schlimmstenfalls führen wir mit unserer &#039;Kurzsichtigkeit&#039; also eine lange und vielfach bewährte Entwicklungstradition fort und das sollte uns doch eher beruhigen statt uns zu verstören, oder?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Huch! Das klingt ja sehr pessimistisch, was Ihr da zum Wahrnehmungsproblem schreibt. </p>
<p>Sehen wir&#8217;s doch mal von der positiven Seite: Seit Milliarden von Jahren favorisiert die Evolution (äußerst erfolgreich) Lebensformen, die nicht allzu weit vorausdenken &#8211; außergewöhnliches Kopfzerbrechen über die ferne Zukunft scheint demnach kein evolutionäres Erfolgsmodell zu sein.</p>
<p>Schlimmstenfalls führen wir mit unserer &#8216;Kurzsichtigkeit&#8217; also eine lange und vielfach bewährte Entwicklungstradition fort und das sollte uns doch eher beruhigen statt uns zu verstören, oder?</p>
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		<title>Von: Alexander</title>
		<link>http://klimakrise.de/2008/08/14/dinosaurier-wahrnehmung/comment-page-1/#comment-4</link>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Aug 2008 21:51:35 +0000</pubDate>
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		<description>Ich bin sehr beeindruckt von diesem fundierten Berich über menschliche Wahrnehmung, ich kann dem nur zustimmen.
 Bei Süchten aller Art ist es ähnlich gelagert z.B. das Zigaretten rauchen. Da der Körper nur langsam geschädigt wird sprich sich oft erst über Jahrzehnte Schäden einstellen wird die Gefahr nicht als solche erkannt und man behält das Verhalten bei.

Bei anderen Süchten ist es ähnlich gelagert wenn auch die Folgen teilweise schneller eintreten und die Zusammenhänge zwischen Ursache und Wirkung schneller/leichter hergestellt werden können. 

Alexander</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin sehr beeindruckt von diesem fundierten Berich über menschliche Wahrnehmung, ich kann dem nur zustimmen.<br />
 Bei Süchten aller Art ist es ähnlich gelagert z.B. das Zigaretten rauchen. Da der Körper nur langsam geschädigt wird sprich sich oft erst über Jahrzehnte Schäden einstellen wird die Gefahr nicht als solche erkannt und man behält das Verhalten bei.</p>
<p>Bei anderen Süchten ist es ähnlich gelagert wenn auch die Folgen teilweise schneller eintreten und die Zusammenhänge zwischen Ursache und Wirkung schneller/leichter hergestellt werden können. </p>
<p>Alexander</p>
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		<title>Von: Eva</title>
		<link>http://klimakrise.de/2008/08/14/dinosaurier-wahrnehmung/comment-page-1/#comment-3</link>
		<dc:creator>Eva</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Aug 2008 19:42:45 +0000</pubDate>
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		<description>Zur Frage, ob der Klimawandel für die menschliche Realisierung zu langsam abläuft, fiel mir heute auch ein Aufsatz in die Hände: 
Harald Welzer fragt im Artikel „Klimakriege“ in den Blättern für deutsche und internationale Politik (5/2008) nach den Gründen für das fehlende Vermögen, den Klimawandel als globale Bedrohung in angemessenen Dimensionen zu begreifen sowie für die Gleichgültigkeit gegenüber den Gewaltfolgen, die mit dem Klimawandel verbunden sind. Er stellt fest, dass die Aufmerksamkeit gegenüber einzelnen Wetterextremen mit ihrer Häufigkeit abnimmt und erklärt dies mit dem Phänomen der SHIFTING BASELINES: Wahrnehmungen und ihre Interpretationen verschieben sich unmerklich zusammen mit einer sich verändernden Wirklichkeit. Veränderungen der sozialen und physischen Umwelt werden nicht absolut wahrgenommen, sondern immer nur relativ zum eigenen Beobachterstandpunkt. 
Für diese These spricht z.B. eine Befragung verschiedener Generationen kalifornischer Küstenfischer nach Veränderungen in ihren Fischbeständen: Während die ältere Generation noch elf  Fischarten nannte, die verschwunden waren, konnten die jüngsten Küstenfischer nur zwei ausgestorbene Arten benennen. Auch die Tatsache, dass es einst möglich war, in Küstennähe zu fischen, bezog die junge Generation in ihre Beurteilungen der Veränderungen nicht mehr mit ein. 
Welzers hält es für wenig erwartbar, dass sich mit der Verbreitung und Spürbarkeit der Klimafolgen und dem Anwachsen von Not, Migration und Gewalt eine Wende in den Verhaltensformen vollziehen werde. Vielmehr erhöhe sich damit die Wahrscheinlichkeit irrationaler und kontraproduktiver Lösungsstrategien. - Ich hoffe mal, dass der menschliche Verstand auch noch Potentiale für Wahrnehmungen und Handlungsweisen bereit hält, die in eine weniger düstere Zukunft führen. 

Viele Grüße
Eva.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zur Frage, ob der Klimawandel für die menschliche Realisierung zu langsam abläuft, fiel mir heute auch ein Aufsatz in die Hände:<br />
Harald Welzer fragt im Artikel „Klimakriege“ in den Blättern für deutsche und internationale Politik (5/2008) nach den Gründen für das fehlende Vermögen, den Klimawandel als globale Bedrohung in angemessenen Dimensionen zu begreifen sowie für die Gleichgültigkeit gegenüber den Gewaltfolgen, die mit dem Klimawandel verbunden sind. Er stellt fest, dass die Aufmerksamkeit gegenüber einzelnen Wetterextremen mit ihrer Häufigkeit abnimmt und erklärt dies mit dem Phänomen der SHIFTING BASELINES: Wahrnehmungen und ihre Interpretationen verschieben sich unmerklich zusammen mit einer sich verändernden Wirklichkeit. Veränderungen der sozialen und physischen Umwelt werden nicht absolut wahrgenommen, sondern immer nur relativ zum eigenen Beobachterstandpunkt.<br />
Für diese These spricht z.B. eine Befragung verschiedener Generationen kalifornischer Küstenfischer nach Veränderungen in ihren Fischbeständen: Während die ältere Generation noch elf  Fischarten nannte, die verschwunden waren, konnten die jüngsten Küstenfischer nur zwei ausgestorbene Arten benennen. Auch die Tatsache, dass es einst möglich war, in Küstennähe zu fischen, bezog die junge Generation in ihre Beurteilungen der Veränderungen nicht mehr mit ein.<br />
Welzers hält es für wenig erwartbar, dass sich mit der Verbreitung und Spürbarkeit der Klimafolgen und dem Anwachsen von Not, Migration und Gewalt eine Wende in den Verhaltensformen vollziehen werde. Vielmehr erhöhe sich damit die Wahrscheinlichkeit irrationaler und kontraproduktiver Lösungsstrategien. &#8211; Ich hoffe mal, dass der menschliche Verstand auch noch Potentiale für Wahrnehmungen und Handlungsweisen bereit hält, die in eine weniger düstere Zukunft führen. </p>
<p>Viele Grüße<br />
Eva.</p>
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