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	<title>Kommentare zu: Lukrative Klimaforschung?</title>
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	<description>Ursachen und Folgen der globalen Erwärmung - und was wir gegen sie unternehmen können</description>
	<lastBuildDate>Thu, 02 Feb 2012 11:09:17 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Heiko Gerhauser</title>
		<link>http://klimakrise.de/2007/06/05/lukrative-klimaforschung/comment-page-1/#comment-206</link>
		<dc:creator>Heiko Gerhauser</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Jun 2007 13:33:10 +0000</pubDate>
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		<description>Da muss man aber wirklich akribisch suchen, um etwas zur deutschen Klimaforschung zu finden.

http://www.bmbf.de/pub/forschung_und_innovation_05-07.pdf

Im BMBF Jahresbericht findet sich zum Suchwort Klima schonmal ueberhaupt nichts.

Und die DFG Seite zeichnet sich auch nicht dadurch aus, dass sich die klimaforschungsrelevanten Foerderprogramme leicht finden liessen.

Das link zu Forschungsgebiet 512 gibt mir
http://www.uni-hamburg.de/Wiss/SFB/512/index.html

&quot;The requested URL /Wiss/SFB/512/index.html was not found on this server.&quot;

Die deutsche Regierung ist wohl von der Realitaet des Klimawandels so ueberzeugt, dass sie die Forschung groesstenteils gestrichen hat?

33 Millionen fuer einen Rechner ueber 3 Jahre verteilt scheint fast der groesste Ausgabenpunkt zu sein?

http://www.bmbf.de/press/1994.php</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Da muss man aber wirklich akribisch suchen, um etwas zur deutschen Klimaforschung zu finden.</p>
<p><a href="http://www.bmbf.de/pub/forschung_und_innovation_05-07.pdf" rel="nofollow">http://www.bmbf.de/pub/forschung_und_innovation_05-07.pdf</a></p>
<p>Im BMBF Jahresbericht findet sich zum Suchwort Klima schonmal ueberhaupt nichts.</p>
<p>Und die DFG Seite zeichnet sich auch nicht dadurch aus, dass sich die klimaforschungsrelevanten Foerderprogramme leicht finden liessen.</p>
<p>Das link zu Forschungsgebiet 512 gibt mir<br />
<a href="http://www.uni-hamburg.de/Wiss/SFB/512/index.html" rel="nofollow">http://www.uni-hamburg.de/Wiss/SFB/512/index.html</a></p>
<p>&#8220;The requested URL /Wiss/SFB/512/index.html was not found on this server.&#8221;</p>
<p>Die deutsche Regierung ist wohl von der Realitaet des Klimawandels so ueberzeugt, dass sie die Forschung groesstenteils gestrichen hat?</p>
<p>33 Millionen fuer einen Rechner ueber 3 Jahre verteilt scheint fast der groesste Ausgabenpunkt zu sein?</p>
<p><a href="http://www.bmbf.de/press/1994.php" rel="nofollow">http://www.bmbf.de/press/1994.php</a></p>
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		<title>Von: oekologist</title>
		<link>http://klimakrise.de/2007/06/05/lukrative-klimaforschung/comment-page-1/#comment-205</link>
		<dc:creator>oekologist</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Jun 2007 10:16:43 +0000</pubDate>
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		<description>Was für eine Verschwörung?
&lt;blockquote&gt;Und die USA zahlen unverhältnismäßig viel mehr Geld für Klimaforschung als jedes andere Land - und sind trotzdem ein Hort des Skeptizismus?&lt;/blockquote&gt;
So wie du das schreibst, scheint es so, als wärest du der Meinung der Skeptizismus an sich ist etwas Böses. Dabei ist der Zweifel (Skepsis) als wissenschaftliche Methode die Voraussetzung allen Erkenntnisfortschritts. Nur in der voraufklärerischen Werteordnung galten Zweifel (Skepsis) als ein Übel. Vielleicht sind die USA uns deswegen in Forschung und Entwicklung so weit davon geeilt, was sich in der Anzahl an Nobelpreisen anschaulich manifestiert, weil dort ein freier Geist in der Forschung (noch) nicht politisch motiviert eingeschränkt wird, wie bei uns. Und zur Forschung -- und damit der Gewinnung neuer Erkenntnisse -- gehört Skepsis ebenso, wie ein guter Wein zu einer guten Mahlzeit.

Dein Bestreben alle Kritik und Skepsis an der Position der IPCC zu difammieren bzw. lächerlich zu machen, ist für mich kaum nachvollziehbar. Du scheinst doch intelligent genug zu sein, um totalitäre Tendenzen in deiner Haltung erkennen zu können.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was für eine Verschwörung?</p>
<blockquote><p>Und die USA zahlen unverhältnismäßig viel mehr Geld für Klimaforschung als jedes andere Land &#8211; und sind trotzdem ein Hort des Skeptizismus?</p></blockquote>
<p>So wie du das schreibst, scheint es so, als wärest du der Meinung der Skeptizismus an sich ist etwas Böses. Dabei ist der Zweifel (Skepsis) als wissenschaftliche Methode die Voraussetzung allen Erkenntnisfortschritts. Nur in der voraufklärerischen Werteordnung galten Zweifel (Skepsis) als ein Übel. Vielleicht sind die USA uns deswegen in Forschung und Entwicklung so weit davon geeilt, was sich in der Anzahl an Nobelpreisen anschaulich manifestiert, weil dort ein freier Geist in der Forschung (noch) nicht politisch motiviert eingeschränkt wird, wie bei uns. Und zur Forschung &#8212; und damit der Gewinnung neuer Erkenntnisse &#8212; gehört Skepsis ebenso, wie ein guter Wein zu einer guten Mahlzeit.</p>
<p>Dein Bestreben alle Kritik und Skepsis an der Position der IPCC zu difammieren bzw. lächerlich zu machen, ist für mich kaum nachvollziehbar. Du scheinst doch intelligent genug zu sein, um totalitäre Tendenzen in deiner Haltung erkennen zu können.</p>
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		<title>Von: oekologist</title>
		<link>http://klimakrise.de/2007/06/05/lukrative-klimaforschung/comment-page-1/#comment-204</link>
		<dc:creator>oekologist</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Jun 2007 14:02:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://globaleumweltpolitik.wordpress.com/2007/06/05/lukrative-klimaforschung/#comment-204</guid>
		<description>Du hast den Schuß nicht gehört. Vielleicht solltest du dir mal bei der DFG-Webseite umsehen, wieviele Forschungsprojekte zum Klimawandel und ähnlichen Themengebieten gefördert werden. Das ist nämlich nur ein Bruchteil.
So wird z.B. der Sonderforschungsbereich 512 &quot;Tiefdruckgebiete und Klimasystem des Nordatlantiks&quot; mit 1,3 Mio Euro im Jahr finanziert, der SFB 574 mit €2,4 Mio./a. Das wars beinahe, es gibt aber noch das Schwerpunktprogramm 1176, was mit €3,3Mio./a gefördert wird. So gesehen hast du mit deinem Beitrag recht was die deutsche Forschung angeht, allerdings nicht, was die US-Fördermittel angeht. Es ist so: die USA geben deutlich mehr als das BIP-Verhältnis von 4 ausmacht im Vergleich mit Deutschland in der Klimaforschung aus. Wenn €10Mio/a des DFG-Gesamtetats in der Klimaforschung ausgegeben würde, wären das knapp 1% des US-Forschungsetats. Damit ist das was Hansen und Co. machen nichts weiter als jammern auf sehr, sehr hohem Niveau.

&lt;em&gt;[Wow, die gesamte Klimaforschung in Deutschland wird von der DFG mit nicht mehr als 7 Millionen Euro pro Jahr gefördert? Und wegen dieses lächerlichen Betrages sollen sich nach Darstellung der Klimaskeptizisten alle ansässigen KlimaforscherInnen an einer weltweiten Verschwörung mit dem IPCC im Zentrum beteiligen, um die Gefahren der globalen Erwärmung zu übertreiben oder gar komplett zu erfinden? Und die USA zahlen unverhältnismäßig viel mehr Geld für Klimaforschung als jedes andere Land - und sind trotzdem ein Hort des Skeptizismus? Obwohl dort viel mehr abzugrasen wäre? Seltsam. Nils]&lt;/em&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Du hast den Schuß nicht gehört. Vielleicht solltest du dir mal bei der DFG-Webseite umsehen, wieviele Forschungsprojekte zum Klimawandel und ähnlichen Themengebieten gefördert werden. Das ist nämlich nur ein Bruchteil.<br />
So wird z.B. der Sonderforschungsbereich 512 &#8220;Tiefdruckgebiete und Klimasystem des Nordatlantiks&#8221; mit 1,3 Mio Euro im Jahr finanziert, der SFB 574 mit €2,4 Mio./a. Das wars beinahe, es gibt aber noch das Schwerpunktprogramm 1176, was mit €3,3Mio./a gefördert wird. So gesehen hast du mit deinem Beitrag recht was die deutsche Forschung angeht, allerdings nicht, was die US-Fördermittel angeht. Es ist so: die USA geben deutlich mehr als das BIP-Verhältnis von 4 ausmacht im Vergleich mit Deutschland in der Klimaforschung aus. Wenn €10Mio/a des DFG-Gesamtetats in der Klimaforschung ausgegeben würde, wären das knapp 1% des US-Forschungsetats. Damit ist das was Hansen und Co. machen nichts weiter als jammern auf sehr, sehr hohem Niveau.</p>
<p><em>[Wow, die gesamte Klimaforschung in Deutschland wird von der DFG mit nicht mehr als 7 Millionen Euro pro Jahr gefördert? Und wegen dieses lächerlichen Betrages sollen sich nach Darstellung der Klimaskeptizisten alle ansässigen KlimaforscherInnen an einer weltweiten Verschwörung mit dem IPCC im Zentrum beteiligen, um die Gefahren der globalen Erwärmung zu übertreiben oder gar komplett zu erfinden? Und die USA zahlen unverhältnismäßig viel mehr Geld für Klimaforschung als jedes andere Land - und sind trotzdem ein Hort des Skeptizismus? Obwohl dort viel mehr abzugrasen wäre? Seltsam. Nils]</em></p>
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		<title>Von: oekologist</title>
		<link>http://klimakrise.de/2007/06/05/lukrative-klimaforschung/comment-page-1/#comment-203</link>
		<dc:creator>oekologist</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Jun 2007 17:07:49 +0000</pubDate>
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		<description>Etat für Klimaforschung USA: 1,14 Mrd $ (2005)
Gesamt-Etat der DFG: 1,35 Mrd Euro (2005)
Man sollte sich das mal vor Augen halten. Der US-Etat für Klimaforschung beträgt 70% des   Gesamtetat für Forschungsförderung über alle Fakultäten der DFG. Und das nur für eine eher kleine Disziplin in der Forschung.
Ausserdem sollte man vielleicht nicht zwei aufeinanderfolgende Jahre vergeichen, sondern die Entwicklung über die letzten 20 Jahre betrachten. So würde dem nicht der Geruch des Cherry-Pickings anhaften.

&lt;em&gt;[Das Problem mit längerfristigen Vergleichen ist, dass das CCSP erst 2002 ins Leben gerufen wurde und verschiedene, früher nicht miteinander verbundene Programme zusammenfasst. Das macht die Vergleichbarkeit über diesen Zeitraum hinaus sehr aufwändig. 70% des DFG-Etats hört sich mächtig an - dafür haben die USA auch ein mehr als vier Mal so hohes BIP. Bei der DFG sind außerdem meines Wissens nach keine großen Posten für die ESA vorgesehen, während das CCSP in fast jedem Posten Geld für die NASA beinhaltet. Nils]&lt;/em&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Etat für Klimaforschung USA: 1,14 Mrd $ (2005)<br />
Gesamt-Etat der DFG: 1,35 Mrd Euro (2005)<br />
Man sollte sich das mal vor Augen halten. Der US-Etat für Klimaforschung beträgt 70% des   Gesamtetat für Forschungsförderung über alle Fakultäten der DFG. Und das nur für eine eher kleine Disziplin in der Forschung.<br />
Ausserdem sollte man vielleicht nicht zwei aufeinanderfolgende Jahre vergeichen, sondern die Entwicklung über die letzten 20 Jahre betrachten. So würde dem nicht der Geruch des Cherry-Pickings anhaften.</p>
<p><em>[Das Problem mit längerfristigen Vergleichen ist, dass das CCSP erst 2002 ins Leben gerufen wurde und verschiedene, früher nicht miteinander verbundene Programme zusammenfasst. Das macht die Vergleichbarkeit über diesen Zeitraum hinaus sehr aufwändig. 70% des DFG-Etats hört sich mächtig an - dafür haben die USA auch ein mehr als vier Mal so hohes BIP. Bei der DFG sind außerdem meines Wissens nach keine großen Posten für die ESA vorgesehen, während das CCSP in fast jedem Posten Geld für die NASA beinhaltet. Nils]</em></p>
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