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Archiv

Bücher (deutsch)

- Elmar Altvater und Achim Brunnengräber: Ablasshandel gegen Klimawandel? VSA, 2008.
- Marcel Hänggi: Wir Schwätzer im Treibhaus. Rotpunkt, 2008.
- Chris Methmann, Alexander Haack und Jesko Eisgruber: Wem gehört der Himmel? VSA, 2007.
- George Monbiot: Hitze. Riemann, 2007.
- Stefan Rahmstorf und Hans Joachim Schellnhuber: Der Klimawandel. C.H. Beck, 2007.
- Hermann Scheer: Solare Weltwirtschaft und Energieautonomie. Jeweils Kunstmann, 2005.

Bücher (englisch)

- Andrew Dessler and Edward Parson: The Science and Politics of Global Climate Change. Cambridge University Press, 2006.
- Ross Gelbspan: Boiling Point. Basic Books, 2005.
- Mark Lynas: Six Degrees. Random House, 2008.
- Spencer Weart: The Discovery of Global Warming. Harvard University Press, 2008. Auch online.

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Archiv für Mai, 2007

Montreal – das bessere Kyoto?

Das Montrealer Protokoll gilt weithin als eine Erfolgsgeschichte der Umweltpolitik. Es ist ein Protokoll zur Ausgestaltung des 1985 beschlossenen Wiener Übereinkommens zum Schutz der Ozonschicht und regelt die Details der internationalen Bemühungen um das Verbot von Fluorchlorkohlenwasserstoffen (FCKW). Das Protokoll selber ist in seiner jüngsten, 1999 in Peking revidierten Fassung mit etwa 15 Seiten nicht [...]

Neptun und die Erderwärmung

In der letzten Woche gab es in der Blogwelt einige Diskussionen über eine Studie, die einen ausgesprochen hanebüchenen Zusammenhang zwischen beobachteten optischen Veränderungen auf dem Neptun und den steigenden Temperaturen auf der Erde im Rahmen der globalen Erwärmung herstellt. Ausgebrochen sind die Diskussionen nach einem nicht minder fragwürdigen Beitrag auf World Climate Report, in übersetzter und ebenfalls kritikloser Form zu lesen bei oekologismus.de. Wovon handelt die Studie, und welche Schlüsse lassen sich wirklich aus ihr ziehen?

Der Treibhauseffekt

Für meinen ersten Post habe ich mir einen ziemlich schweren Happen ausgesucht: Den Treibhauseffekt. Natürlich gibt es ganz einfache und eingängige Erklärungsversuche dafür: Treibhausgase wie Kohlendioxid, Methan oder Wasserdampf fangen Wärme ein, deshalb erhöht sich mit steigendem Anteil dieser Stoffe die Temperatur der Erdatmosphäre. Oder: Durch den Treibhauseffekt wird Wärmestrahlung zurück zur Erde reflektiert, was sie aufheizt. Schließlich: Treibhausgase wirken wie eine Art Decke, das heißt sie isolieren die Atmosphäre, und es kann weniger Hitze entweichen. Alles schon mal gehörte Erklärungen. Das Problem ist nur: So einfach ist die ganze Sache leider nicht, und besonders der Vergleich mit der Decke ist eine so grobe Vereinfachung, dass man ihn gleich als falsch bezeichnen sollte.

Willkommen zu “Globale Umweltpolitik”!

Warum ein Blog “Globale Umweltpolitik”?
Die meisten lesenswerten Blogs zur globalen Umweltpolitik sind auf englisch verfasst. Zum Klimawandel gibt es praktisch kein einziges gutes, deutschsprachiges Blog. Die wesentlichen Diskussionen finden auf englischen Seiten statt, und es gibt keine Stelle an der prägnant und verständlich aktuelle Diskussionen für unseren Sprachraum zusammengefasst werden. Das soll sich mit [...]